Bunte Kerzen und Wachsmotive

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Weiße Kerzen und bunter Wachs - hier wird geschnitten und gebastelt.

„Ob eine klassische Kerze mit Kreuz, mit einem Osterhasen oder fliegenden Schmetterlingen verziert. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt“, erzählt Esther Steven, Pfadfinderleiterin der Dom Helder Camara (DHC). Zusammen mit ihren drei Kolleginnen betreut sie neun Kinder beim traditionellen Basteln von Kerzen. am Ostersamstag, im Jugendbereich des Pfarrzentrums St. Elisabeth, auf der Dollendorfstraße 51 in Frohnhausen.

20 Pfadfinder der DHC sind an diesem Ostersamstag unterwegs - 16 bereiten das Lagerfeuer am Abend vor. Esther Steven, Malin Fortkamp, Pia Gol-Westrich und Chiara Brilon hantieren mit Kerzen und buntem Kerzenwachs. „Der Stamm besteht seit 36 Jahren und es gehört zu unserer langjährigen Tradition die Wölflinge, Kommunion- und Kindergartenkinder zu uns einzuladen“, sagt Chiara Brilon. Die vier Mädels sind selbst schon seit Kindesalter dabei und kennen das Basteln von Kerzen noch aus ihrer Wölflings-Zeit.

Carlotta ist eine der kreativen Bastlerinnen an diesem Samstagnachmittag vor Ostern. Dem regnerischen Aprilwetter hat sie den Kampf angesagt und tüftelt an ihrer Frühlings-Kerze mit Schmetterlingen und Blumen. „Eigentlich ist es ganz einfach. Mit dem Messer schneidet man die Muster auf einem bunten Wachsblatt aus. Meine Muster sind sehr klein, das macht es ein bisschen schwierig zu schneiden“, erklärt Carlotta. Nils gestalten zwei Kerzen mit Kreuzen – auf die eine Kerze kommt sein Name, auf die andere, der Name seiner Oma. „Ich gehe am Sonntag meine Oma besuchen, dann bekommt sie eine Kerze von mir“, erzählt Nils. Yannik tut es ihm gleich und auch seine Oma bekommt am Ostersonntag eine selbst gestaltete Kerze. Annalena hingegen bastelt eine Kerze für sich und die ganze Familie. Mit ihren Eltern, Großeltern und ihrem Bruder wohne sie zusammen in einem Haus. „An Ostern kommen wir dann alle in einem Raum zusammen und zünden die Kerze gemeinsam an.“

„Zum Basteln wird immer frei eingeladen. Deswegen ist es jedes Jahr eine Überraschung wie viele Kinder wirklich kommen“, erzählt Esther Steven. Mit neun Kindern seien einige mehr als im Vorjahr zusammengekommen. Und auch im nächsten Jahr seien wieder zahlreiche Kinder eingeladen.
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