Der Nussknacker als Wimmelbild

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Ein zauberhaftes Bühnenspektakel: Der Nussknacker in der Premiere am Aalto-Theater (Foto: Bettina Stöß / TUP)

Am Nussknacker, dem Ballett-Klassiker von Tschaikowski, kommt man zur Zeit im Revier nicht vorbei:

Dortmund spielt ihn. Auch in der Lichtburg und im Colosseum stehen Aufführungen bevor.
Und auch Essens Ballett-Intendant Ben Van Cauwenbergh fand es an der Zeit, das Publikum mit einem Nussteller in der Vorweihnachtszeit zu beglücken.
Im ersten Teil wirkt die Aufführung zunächst wie ein riesiges Wimmelbild. Viel ist zu entdecken auf der Bühne, zahlreiche Gags und Effekte wie ein torkelnder Hausdiener à la „Dinner for one“ reihen sich aneinander.
Ballett-Kinder tummeln sich im aufwendigen Bühnenbild. Die Geschichte zwischen Traum und Wirklichkeit in der leicht abgewandelten Variante von Choreograf Van Cauwenbergh kann beginnen.
Tänzerisch genial und sehr abwechslungreich ist der zweite Teil der Traumreise von Louise und ihrer Schwester Clara am Weihnachtsabend.
Spanische, arabische und chinesische Figuren werden zum Leben erweckt.
Breno Bittencourt (Karl) und Yanelis Rodriguez (Louise) präsentieren Ballett in Vollendung.
1997 trieb der letzte Nussknacker am Aalto-Theater sein Unwesen. Die jüngste Inszenierung kann nicht nur tänzerisch überzeugen, sondern dürfte trotz Konkurrenz problemlos zum erfolgreichen und zugleich anspruchsvollen Weihnachtsstück für die ganze Familie werden.
Frank Blum

Weitere Vorstellungen:
29., 30. Oktober; 1., 7., 11., 13., 15. November; 1., 13., 23., 25. Dezember; 20., 23., 29., 31. Januar
Tickets:
02 01 / 81 22 200
2
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