Der Sturm: Zum Glück gibt‘s Ariel

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Eine stürmische Premiere im Grillo-Theater: Axel Holst und Janina Sachau (hinten). (Foto: Thilo Beu / TuP)

Einmal mehr versucht sich ein Theater-Ensemble an Shakespeares letztem Stück: Der Sturm.

In einer modernen Version ging die Premiere nun im Grillo-Theater über die Bühne - mit großem Applaus für Janina Sachau (Ariel) und Jens Winterstein (Prospero).
Das Schiff des Königs von Neapel gerät in einen Sturm und sinkt. Die Überlebenden landen auf einer Insel, auf der der Magier Prospero herrscht. Die romantische Tragödie in wohlgewählten Worten kann beginnen.
Das Bühnenbild ist etwas phantasielos. Unspektakuläre Videos ersetzen ein sehenswertes Bühnenbild.
Und Fremdschämen ist angesagt, wenn sich alternde Herren etwas zu oft weiße Farbe auf ihre entblößten Oberkörper schmieren. Wer mag das sehen? Und dazu nüchtern?
Jedoch: Zum Glück gibt‘s Ariel, den Luftgeist. Eine traumhafte Rolle für Janina Sachau, die diese gekonnt und voller Leidenschaft mit Leben füllt.
Auch Jens Winterstein übernimmt souverän den Part des Prospero. Sehr angenehm, seinen Worten zu lauschen.
Sagen wir so: „Der Sturm“ ist kein absolutes Muss, hat aber durchaus seine originellen Momente. Zum Beispiel auch ein kleines Schwarzlichttheater und stimmige musikalische und tänzerische Einlagen.

Weitere Vorstellungen:
20., 26. Juni; Wiederaufnahme: 31. Oktober
Die nächste Premiere:
Frankenstein, von Nick Dear nach dem Roman von Mary Shelley, 19. September.
Tickets:
02 01 81 22-200
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