Ein Klassiker in edlem Gewand

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Gelungene Aufführung: Breno Bittencourt (Romeo), Denis Untila (Pater Lorenzo) und Yanelis Rodriguez (Julia). (Foto: Bettina Stöß)

Es ist mit einer Aufführungsdauer von 2,5 Stunden das längste und bekannteste Ballett von Sergei Sergejewitsch Prokofjew: Romeo und Julia. Zu sehen ist es aktuell im Aalto Theater in einer Fassung von Choreograph Ben Van Cauwenbergh.

Die Handlung des Balletts folgt jener des Theaterstücks. Und erfreulicherweise gelingt perfekt die Übung, das Stück in einer zeitgemäßen Form zu präsentieren und dem begeisterten Publikum ein stimmiges Gesamtwerk zu präsentieren.
Überzeugend: Yanelis Rodriguez (Julia), Breno Bittencourt (Romeo) sowie das gesamte Corps de ballet.

Ein edles Bühnenbild (Thomas Mika), einige augenzwinkernde Szenen sowie ein einfallsreicher „Tanz der Ritter“ machen die Essener Fassung unter der musikalischen Leitung von Yannis Pouspourikas absolut sehens- und hörenswert.

Die Handlung, sie stammt immerhin aus dem Jahr 1596, ist auch heute noch brandaktuell. Familienfehden, Tragödien um Liebe, Eifersucht und Tod bestimmen auch 418 Jahre nach Shakespeare die Nachrichten.

Wie schön wäre doch ein Happy End von „Romeo und Julia“. Wenn Romeo doch etwas früher ankäme und Julia noch lebend vorfände...Frank Blum

Weitere Vorstellungen:
In dieser Spielzeit ausverkauft.
Die nächste Premiere: 18. April: Die Odyssee (Uraufführung), Ballett von Patrick Delcroix.
Tickets: 02 01 81 22-200
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