Ein Osterhase im Bärenpark

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Die Ostereiersuche der BIB im Park Bärendelle ist für Kinder ein Highlight zu Ostern: Green (7), Amadu (7), Mariam (11) und Fynn (10) (v.li.) haben einige Ostereier ergattert.
 
Auch bei Tom (4) und Ella (1) sind zahlreiche bunte Eier im Körbchen gelandet.
Bürgerinitiative Bärendelle (BIB) veranstaltet alljährliche Ostereiersuche



Drei, zwei, eins...auf die Ostereier! So lautete das Motto, als die BIB zum wiederholten Mal die vor allem bei den Kindern beliebte Ostereiersuche im Bärendellen-Park eröffnete. Wieder strömten Scharen zum Park, um die bunten Ostereier zu ergattern.


Und dafür hieß es zunächst: Ab in die Botanik! Denn die kleinen farbenfrohen Dinger lagen nicht einfach in der Gegend herum, sondern wurden in verschiedenen Schwierigkeitsgraden im Gras, in den Büschen oder in Astlöchern in den Bäumen versteckt. Doch egal, wie gut man das Versteck glaubte, im Finden von Ostereiern kann man Kindern einfach nicht das Wasser reichen.

Nach 30 Minuten waren alle 210 Eier gefunden

„Um Punkt 13:59 Uhr standen die Kinder in den Startlöchern und warteten sehnlichst auf den Startschuss“, erklärt Anke Dussmann von der BIB. „Einige hatten sogar Körbe dabei, um die gefundenen Eier sicher verstauen und schnell weiter suchen zu können. Die Kinder waren so hoch motiviert und haben die versteckten Eier so schnell gefunden, das hat alles in Allem etwa eine halbe Stunde gedauert.“
Insgesamt wurden bei der Aktion 210 bunt bemalte Ostereier versteckt. Geholt wurden diese eigenhändig vom Bio-Bauer des Vertrauens, wobei auf eine breite Farbpalette geachtet wurde.
Erstmalig tauchte die Bezeichnung „Osterei“ im Jahr 1615 auf. Das Ei gilt im Allgemeinen seit jeher in vielen Kulturen als Symbol der Fruchtbarkeit, neues Leben und Wiedergeburt. Schon im alten Ägypten wurde das Ei als Ursprung der Welt verehrt, während man im antiken Griechenland und Rom im Frühjahr zur Feier der Tag- und Nachtgleiche bunte Eier aufgehängt und verschenkt hat.

Küken als Symbol für die Auferstehung Christi

Die Tag- und Nachtgleiche markierte damals den Beginn des neuen Jahres, und das Ei wurde an diesen Tagen als heiliges Symbol des Neubeginns verehrt. Das Christentum hat sich später diese uralte Symbolik zu Eigen gemacht und ihr eine besondere Bedeutung gegeben: Das Küken, das frisch aus dem Ei schlüpft, erinnert an die Auferstehung Jesu am Ostersonntag. Deshalb ist das Ei für die Christen ein wichtiger Bestandteil des Osterfestes.
„Die Eiersuche kam so gut an, wir hätten auch gut die doppelte Menge an Eiern verstecken können“, erklärt auch Frank Bäumel. „Und dabei haben wir schon mehrere Dutzend Eier mehr versteckt als im Jahr davor. Versteckt haben wir die Eier aber schon ein Stück weit im Voraus. Es sollten uns ja keine Kinder dabei zuschauen, welche Verstecke wir gewählt haben“, schmunzelt Bäumel. Unerwartete Unterstützung kam auch aus anderer Reihe: Nachdem ein Interessent erfahren hatte, welche Aktion im Bärendellen-Park stieg, ging er nochmals nach Hause und holte aus seinem privaten Bestand Osterschokolade für die Kinder.

Plakataktion vom Vorjahr wiederholt

Schade war jedoch, dass die Plakataktion vom letzten Jahr Eins-zu-Eins übernommen werden konnte. Dabei machte die BIB auf die bestehenden Schwierigkeiten mit dem ASB aufmerksam. „Seit damals hat sich in dieser Richtung nichts getan“, erklärt Udo Seibert. „Der Investor will uns erst in das operative Geschäft mit einbeziehen, das ist uns aber zu wenig. Wir wollen einen Kooperationsvertrag und das muss mit dem ASB frühzeitig diskutiert werden. Sonst kann eine gute Zusammenarbeit nur schwer funktionieren.“ Wer sich die Plakate durchgelesen hat, war schnell über die aktuelle Situation im Bilde.
Dennoch war die Ostereiersuche ein voller Erfolg: Bei gutem Wetter, mitunter auch Sonnenschein, zogen glückliche Kinder mit ihren Körbchen von dannen und alle Anwesenden konnten sich noch das ein oder andere Kuchenstück genehmigen.
Wer diese Aktion verpasst hat, beziehungsweise sich die nächste schon vormerken möchte: Am 1. Juli ist das Sommerfest der BIB geplant. Freiwillige Helfer sind mehr als gerne gesehen.
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