Fokus auf Stadtteilarbeit

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Die meisten Aktionen der BIB lockten mit Spiel und Spass für Kinder.
 
Das Banner der Bürgerinitiative, die schon seit mehreren Jahren existiert.
Jahreshauptversammlung Bürgerinitiative Bärendelle



2016 war ein produktives Jahr für die BIB. Neben zahlreichen Aktionen gab es auch signifikante Fortschritte beim Gebäude Bärendelle, das zu einem soziokulturellem Zentrum gemacht werden soll. In der Jahreshauptversammlung wurde ein Resümee gezogen.


Herzlich eingeladen waren alle Mitglieder und Interessenten der BIB in die Räumlichkeiten der Essener Kontakte am Frohnhauser Platz. Neben dem Resümee über das Jahr 2016 wurde ein Ausblick auf die Aktivitäten und Pläne des kommenden Jahres gegeben und weitere Ideen und Vorschläge zur Diskussion gestellt. Daneben fand auch die Wahl des Vorstandes der Bürgerinitiative statt.

259 Mitglieder zählt die BIB

„Das vergangene Jahr war ein sehr arbeitsintensives Jahr“, erklärt Frank Bäumel. „ Es hat unglaublichen Spass gemacht alle Aktionen und Veranstaltungen zu realisieren, aber es hat einen auch oft an die eigenen Grenzen gebracht. Ein großer Dank geht in diesem Zusammenhang an den Arbeitskreis, der durch seine aktive Beteiligung die Aktionen tatkräftig unterstützt hat. Weiter danken wir der BV III und dem Kulturbüro der Stadt Essen, ebenso wie unseren Spendern.“
Angefangen hat das letzte Jahr mit der Ostereiersuche im März. Dort waren unter dem Motto „Auf der Suche nach...“ Groß und Klein in den Bärendellenpark eingeladen. Leider musste die Veranstaltung aufgrund von Sturm und Regen abgesagt und auf Anfang April verschoben werden. Nichtsdestoweniger kamen zum Ersatztermin mindestens genauso viele Kinder, die fleißig nach allen versteckten Eiern suchten. Die Erwachsenen hatten währenddessen die Möglichkeit sich die neuesten Entwicklungen das Gebäude betreffend erzählen zu lassen.
Weiter ging es im Juni mit dem „Bärenbunten Mitmachfest“, zu dem es nicht weniger als 600 Besucher zog. Neben einer Hüpfburg und zahlreichen Ständen für die Kleinen war auch das ASB-Team mit einem Krankenwagen vor Ort. In diesen durften sich die Kiddies hinein setzen, während ihnen die ASBler alles rund ums Thema Krankenwagen erklärten. Sehr begehrt an diesem Nachmittag war der Schminkstand, an dem volle vier Stunden Nonstop durch geschminkt wurde.

Frohnhauser Sommerkult[o]ur wiederholt sich 2017

Mit das Highlight des Jahres war die Frohnhauser Sommerkult[o]ur, dessen Inspirationsquelle die Veranstaltung „Kultur im Laden“ in Altendorf war. „Wir haben schon 2014 mit der Planung und den ersten Vorbereitungen angefangen“, erklärt Bäumel. „Da wir diese Veranstaltung zum ersten Mal gemacht haben und praktisch ohne Vorkenntnisse an die Sache heran gegangen sind, zählte diese Aktion zu den größten Herausforderungen.“ Nach Rückschlägen, vielen einsamen Stunden am Rechner und zahlreichen Fragezeichen hat es die BIB aber geschafft eine abwechslungsreiche und gut besuchte Kulturveranstaltung auf die Beine zu stellen. „Die Leute haben uns so viel positive Resonanz gegeben, dass wir uns dazu entschlossen haben die Frohnhauser Sommerkult[o]ur 2017 zu wiederholen.“ Eine private Aktion gab es 2016 zum Volkstrauertag. Hier wollte man neue Akzente setzen und nahm an einer Veranstaltung im Gervinuspark teil. Dabei hielten die Teilnehmer mehrere Schilder mit verschiedenen Aufschriften hoch, um so auf unterschiedliche Missstände aufmerksam zu machen.

Nikolausfest so gut besucht wie noch nie

Das Jahr endete mit dem traditionellen Nikolausfest. Und obwohl die Veranstalter mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen hatten, wurde es ein voller Erfolg: Das Ruhrpottquiz erheiterte die Erwachsenen, diverse Spielstände die Kinder. Der Höhepunkt war dann natürlich das Auftauchen des Mannes mit dem weißen Rauschebart, der, in Begleitung des Maskottchens der BIB, den Kindern tolle Geschenke mitbrachte.
Neuerungen 2017 beziehen sich zum Beispiel auf die schon von langer Hand geplante Vereinsgründung. „Das bedeutet jedoch nicht, dass es die BIB dann nicht mehr geben wird“, erklärt Anke Dussmann. „Die BIB wird weiter bestehen bleiben, weil man das jetzt bestehende Netzwerk auf keinen Fall verlieren darf und weil man als Bürgerinitiative politischer sein kann.“
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