Hokuspokus Krötenmus

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Das Puppentheater PULCINELLA begeisterte die Kinder aus dem Zeltdorf als auch die Kinder der umliegenden KiTas.
 
Kirsten Roß und der kleine Drache Floritzel, der nicht Feuer spucken kann.
Runder Tisch Hamburger Straße trifft Puppentheater PULCINELLA



Wie baut man Berührungsängste und Vorurteile ab? Ganz einfach: Man steckt alle Betroffenen zusammen und macht gemeinsame Unternehmungen, denn zusammen verbrachte Zeit führt dazu, dass man sich kennen lernt. Und genau diese Strategie hat der AK Kinderbetreuung des Runden Tisches Hamburger Straße angewandt.


Zusammen mit Kindern der umliegenden KiTas besuchten Ulla Lichte-Ruppe und ihre Kolleginnen mit den Kindern des Zeltdorfes Hamburger Straße die Puppenspielveranstaltung „Der kleine Drache, der nicht Feuer spucken konnte“ des Puppentheaters PULCINELLA aus Bielefeld.
„Einmal im Monat trifft sich der Arbeitskreis Kinderbetreuung und dabei ist dann eine Person auf die Idee gekommen, das Puppentheater nach Essen zu holen“, erklärt Ulla Lichte-Ruppe. „Es war ziemlich schwierig PULCINELLA zu engagieren, weil es sehr stark gefragt ist und in ganz Deutschland und auch im Ausland tourt. Glücklicherweise hat es aber geklappt und wir konnten in etwa 160 Kinderaugen zum Strahlen und zum Lachen bringen.“

Ein kleiner Drache kann nicht Feuer spucken

In zwei Durchgängen wurde den Kindern das Theaterstück über den kleinen Drachen Floritzel nahegebracht, der, obwohl schon fast 500 Jahre alt und bald die große Drachenprüfung ablegen muss, noch nicht Feuer spucken kann. Eingeladen waren alle Kinder aus dem Zeltdorf zwischen vier und sieben Jahren, sowie die Zwerge aus den KiTas Murmel, St. Augustinus, St. Elisabeth und dem evangelischen Familienzentrum Postreitweg. Ein herzlicher Dank ging in diesem Zusammenhang an Birgit Dunschen, die Leiterin der KiTa St. Augustinus, die den Raum für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt hat. Ebenfalls ein herzliches Dankeschön ging an die Deichmannstiftung, welche den Unkostenbeitrag übernommen hat, damit so alle Kinder ohne Eintritt zu bezahlen an dem Theater teilnehmen konnten.
„In erster Linie soll es den Kindern Spass machen“, ergänzt Lichte-Ruppe. „Es soll aber auch dazu dienen Berührungsängste abzubauen, vor allem im Hinblick auf die Einschulung der Kinder aus dem Zeltdorf. Wenn sich die Kinder schon untereinander kennen, kann der Start für beide Seiten besser erfolgen.“

Puppentheater PULCINELLA tourt in ganz Deutschland

Nachdem die Kinder im Saal des Gemeindehauses Platz genommen hatten, ging der Spass sofort los und die Kinder lauschten der Geschichte des kleinen Drachen. Dieser ist, für Drachenverhältnisse, noch ein junger Hüpfer und macht nichts lieber als Schmetterlinge jagen. Das ist nämlich seine Lieblingsbeschäftigung. Eines Tages wird er dann zu seiner Großmutter gerufen, die ihm mitteilt, dass es nun an der Zeit ist seine Drachenprüfung abzulegen. Vorher muss er aber noch lernen, wie man richtig erschreckt, wobei er seinen Lehrmeister in einem Riesen findet. Mit Hilfe der Kinder raubt Floritzel eine liebliche Königstochter, wird von der Schildkröte Cassandra in einen großen Drachen verwandelt und löst zu guter Letzt auch das Geheimnis des Feuers.
„Das Puppentheater PULCINELLA gibt es schon seit fast 20 Jahren“, meint die Diplom-Pädagogin und Eigentümerin des Theaters Kirsten Roß. „Durch ein Praktikum bin ich dann zufällig an das Figurenspiel gekommen und habe am Theater gearbeitet. Dann habe ich Fortbildungen im Bereich Figurenbau und Stimmentraining gemacht, bevor ich schließlich mein eigenes kleines Puppentheater eröffnet habe.“

Gemeinsame Unternehmungen sollen Berührungsängste abbauen

Und dieses ist unglaublich gefragt: Nicht nur im Inland ist Roß unterwegs, sondern tourt auch im Ausland wie der Schweiz und in Luxemburg. Besonders beliebt bei den Kindern sind zum einen die liebevoll handgemachten Puppen und zum anderen die akustischen Effekte, interaktive Einlagen und viele spannende Momente.
Weitere Stücke sind Der Grüffelo, Das Grüffelokind, Die Schnecke und der Buckelwal, Die Kürbiskobolde oder Drakunzel.
„Wenn die Kinder eine schöne Zeit hatten, dann sind auch wir glückliche“, schließt Lichte-Ruppe. „Wir werden uns bemühen auch in Zukunft solche Veranstaltungen zu organisieren.“
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