Humorvoller Blick "Hinta de Kulissen vonnet Fernsehen"

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Mechthild Friedburg (Mitte) - Regisseurin und Managerin für alles.
 
"Familie alsen Brennpunkt" - humorvoll umgesetzte Reality-TV-Komödie
Von Carmen Dluzewski
Gelungene Premiere der Ruhrgebietskomödie des Theater THEST
Ein satirischer, humorvoller Blick auf Reality-Fernsehen!

Im gut besuchten Veranstaltungssaal Haus Grotehof, Essen-Frohnhausen ging es lustig zu, mit einer Geschichte, „wie aussem Leben!“ Aus der Feder von Regisseurin Mechthild Friedburg wurde die Fortsetzung der Ruhrgebietsfamilie Schakskyraksky gespielt.

Omma Renate, gespielt von Walburga Lindow, glänzte in der Rolle der eigenwilligen, rechthaberischen Mutter und Schwiegermutter, die angeblich nur das Beste für die Familie wollte. Mit einem fiesen Trick gaukelt sie ihrer Familie etwas von einem Fernseh-Vertrag, den sie angeblich für eine Folge der Serie „Familie alsen Brennpunkt“ unterschrieben hat, vor. Mit der Aussicht auf ein dickes Honorar lassen sich Mutter Elke, gespielt von Nicole Burggraf, Kevin Mohr in der Rolle des Vaters Jochen, der stilecht im prolligen Jogginganzug gekleidet erscheint, Tochter Susi, dargestellt von Anja Maria Eickmann und Schwiegersohn Marco, Giordano Guarino, auf die verrückte Idee von Omma Renate ein. Es dauerte nicht lange und die „RTL-Tante“, gespielt von Andrea Weikam, lief auf, um die Location, sprich das Wohnzimmer der Familie, zu checken. „Viel zu sauber und normal“, bestimmt RTL-Tante Charlieze, „hier müssen wir noch dran arbeiten“ und schon ist Omma Renate unterwegs etwas Schmutzwäsche und leere Alkoholflaschen zu besorgen. Mit viele Mühe zum Detail wird das „Wohnzimmer“ in eine Müllhalde umdekoriert. Dann staunt die Familie nicht schlecht, als sie die Drehbücher bekommt. Jedes sonst so ordentliche und unbescholtene Mitglied bekommt eine Rolle, je schlimmer um so besser! Der Tag des „Carstelings“ kommt und immer wieder gelingt es der Familie nicht, seine Rolle ernst zu nehmen. Dazu kommt, dass die Silberhochzeit der Eltern, sowie die Familienplanung von Tochter und Schwiegersohn für einiges an Verwirrung sorgt! Das Publikum amüsierte sich über viele lockere Sprüche und Frotzeleien unter den Darstellern.
Seit 1982 genießt Mechthild Friedburg zusammen mit ihrem Team ihren Erfolg und ist stolz über ihre gelungenen Projekte, die vom Kulturbüro der Stadt Essen gefördert werden. Geprobt wird zweimal wöchentlich, „Wir suchen händeringend nach einem festen Raum, wo wir proben, spielen und unsere Requisiten lagern können“, so Mechthild Friedburg, „am liebsten im Frohnhauser Raum“. Darstellerin Walburga Lindow schwärmt: „Die Vielseitigkeit macht uns aus, man kann sich hier bei uns richtig ausprobieren. Das ist für viele ein wunderbarer Ausgleich zum Alltag“. Wer Zeit und Lust hat im Team mitzuwirken ist herzlich willkommen. Auch Menschen, die immer schon einmal Regie führen wollten oder ein eigenes Stück umsetzen möchten, können gerne Kontakt aufnehmen unter Tel.: 0201/9229929 oder www.theater-thesth.de.
Weitere Vorstellungen von „Oh, wie Omma – Familie alsen Brennpunkt“ finden am 02., und 03.07.2016, jeweils im 19.00 Uhr statt. Kartentelefon: karten@theater-thesth.de Preise: 10,- €, ermäßigt 8,- €
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