Interkulturelle Weihnachten

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Beim interkulturellen Weihnachtsfest des Vereins Afrika Kultur & Wohlfahrt stand der Spass der Kinder ganz im Vordergrund.
 
Wer auffallen wollte, ließ sich ein (abwaschbares) Tattoo auf den Arm pinseln.
Afrika Kultur & Wohlfahrt e.V. lädt zum Weihnachtsfest



Vor allem Altendorf ist ein Stadtteil mit einer heterogenen Bevölkerung. Nicht verwunderlich also, dass auch auf unterschiedliche Weisen Weihnachtsfeste gefeiert wird.


Zu einer etwas anderen Weihnachtsfeier lud daher der Verein Afrika Kultur & Wohlfahrt, bei der vor allem Kinder und Jugendliche im Vordergrund standen. Für Spass sorgte zum Beispiel ein bunter Clown, der den Kleinen alle möglichen Ballonfiguren bastelte und für einen Saal voller Piraten, Königinnen und Könige sowie Hundebesitzer verantwortlich war. Auch sehr beliebt war es sich „tätowieren“ zu lassen, allerdings erfolgte das mit Wasserfarben anstelle von Tinte.

Spass der Kinder bei Tanz und Musik im Vordergrund

„Wir veranstalten unser interkulturelles Kinder-Weihnachtsfest nun schon zum wiederholten Mal und auch in diesem Jahr haben wir uns sehr über ein volles Haus gefreut“, erklärt der Veranstalter Kenneth Nasoe Najeme. „Entwickelt hat sich alles vor Jahren auf einer Betriebsfeier für Kinder. Das hat ihnen dann so gut gefallen, dass wir beschossen haben zur Weihnachtszeit ein eigenes Kinderfest auf die Beine zu stellen.“
Und Beine ist schon einmal ein gutes Stichwort. Die wurden an diesem Nachmittag nämlich ordentlich beansprucht: Stillsitzen war nämlich überhaupt nicht angesagt, im Gegenteil, es wurde getanzt, was das Zeug hielt. Vor allem die Kleinen konnten sich auf der eigens eingerichteten Tanzfläche des MBOA Eventsaals so richtig austoben. Für zackige Musik wurde eigens DJ Commy-X engagiert, die einen tollen Mix aus Charts und Weihnachtsmusik bereithielt.
„Dank vieler freiwilliger Helfer können sich die Gäste am Buffet bedienen, wovon sehr viel traditionelle afrikanische Küche ist. Ein herzlicher Dank geht in diesem Zusammenhang auch an die BV III, die unser Fest finanziell unterstützt hat“, so Najeme weiter. „Neben dem Spass für die Kinder wollen wir mit unserem Weihnachtsfest alle Bürger aus dem Stadtteil einladen mit uns zu feiern. Weiter versuchen wir mit Migranten und Menschen aus Afrika, die neu im Stadtteil sind, in Kontakt zu kommen.“
Doch wer glaubte, dass dies schon alles an Programm war, der irrte gewaltig. Neben dem Clown und dem Tattoo-Künstler stand auch eine Modenschau, Basteln und das Überreichen von Weihnachtsgeschenken auf dem Programm. Wie auch in den Jahren zuvor gab es zudem ein Mentoren-Programm.

Bunte Luftballons und Tattoos Highlight des Nachmittags

„Unsere Mentoren sind Erwachsene, die in bestimmten Berufen arbeiten und die den Kindern etwas von sich erzählen“, beschreibt Najeme. „Damit wollen wir ihnen zeigen, dass auch sie so einen Beruf ausüben können, wenn sie zielstrebig sind. Zu Gast waren hierfür schon Politiker, Ärzte oder Studenten.“
In diesem Jahr übernahm den Part die Sängerin Scholastica Bih Nde alias „Stico“. Neben dem Singen ihrer selbst geschriebenen und komponierten Lieder erzählte sie den Kleinen Anekdoten aus ihrer Gesangskarriere. „Ich habe schon früh angefangen meine eigenen Songs zu schreiben. Schon als kleines Mädchen wusste ich, was mir Spass macht. Es gab auch einige Rückschläge, aber Fehler muss man machen und wenn man nicht aufgibt, kann man auch das erreichen, was man will.“
Das interkulturelle Weihnachtsfest begann in den frühen Nachmittagsstunden und zog sich bis in den frühen Abend hinein.
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