Mukkefukk

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Freuen sich auf den diesjährigen Band Contest: (v.li.) Merlin Brötz, Uwe Roth, Patrick Cindackers, Henning Begemann, Simon Skorzec, Julian Ristow, Patrick Steffan und Maxime von Schoultz (vorne).
 
Die erste Vorentscheidung findet am 12. September im Aposteljugendhaus in der Mülheimer Straße 68 statt.
Sie sind laut, sie sind jung und sie alle wollen die Sieger des diesjährigen Essener Band Contests sein. Auch in diesem Jahr wieder veranstalten mehrere Jugendhäuser in Essen einen stadtteilübergreifenden Band Contest, bei dem sich die Sieger über unglaublich attraktive Preise freuen dürfen.
„Diese Veranstaltung gibt es nun schon seit mehr als zehn Jahren. Zwar oft in etwas abgewandelter Form, aber dennoch vom Prinzip her gleich geblieben“, meint Uwe Roth, Organisator und Leiter des Kulturbereiches im Aposteljugendhaus Essen. „Früher lief die Veranstaltung unter dem Namen Rock Tage und auch so waren die Stadtteile aufgebaut, aus denen die Bands gekommen sind: Rock West, Rock Ost, Rock Nord und Rock Süd. Das Konzept haben wir aber dann verändert, weil wir fanden, dass die Reduzierung auf die Musikrichtung Rock das Ganze zu sehr einschränken würde. Nun läuft die Veranstaltung unter dem Namen Mukkefukk und es sind wieder eine ganze Reihe talentierter junger Musiker dabei, die aus verschiedenen Musikgendres kommen.“
Los geht’s am Samstag, den 12. September mit der ersten Vorentscheidung im Aposteljugendhaus in der Mülheimer Straße 68 mit den Bands One Step to Abyss, The Pariah und Perception. Die zweite Vorentscheidung findet am 18. September in der Coffee Corner, Bocholder Straße 34, statt. Dort treten die Bands In Weak Lights, Passed By und Scargot gegeneinander an. Die beiden Vorentscheidungen im nächsten Monat sind am 23. und 30. Oktober im Julius-Leber-Haus in der Meistersingerstraße 50 beziehungsweise in der JuBB Werden, Wesselswerth 10. Vorentscheidung Nummer fünf ist für den 20. November geplant, dieses Mal im Falkenzentrum Süd in der Holsterhauser Straße 23. Einlass ist jeweils ab 19 Uhr.
Die Sieger der jeweiligen Vorentscheidungen, sprich fünf Bands, werden schließlich am 28. November in den riesigen Räumlichkeiten der Weststadthalle um den ersten Platz kämpfen.
„Es wird so sein, dass alle fünf Plätze mit einem Preis belohnt werden. Aber vor allem die ersten drei Plätze können sich sehen lassen“, so Roth weiter. „Wer den ersten Platz macht, gewinnt einen Videodreh, wobei das Musikvideo aufgenommen und gemastert wird. Der zweite Platz verspricht eine Woche Studioaufenthalt im Real-Sound-Studio in Essen. Die Drittplatzierten dürfen sich über ein Merchingdise-Paket freuen, wobei sie sich den Inhalt weitestgehend selbst zusammen stellen können. Die beiden verbleibenden Plätze können sich über Equipment aus Musikläden freuen.“
Wer gewinnt und weiterkommt, wird zum einen von einer dreiköpfigen Jury bestimmt und zum anderen durch Zuschauervoting. Von der Jury gibt’s sogenannte Jurypunkte, die Bewertung erfolgt anhand von Technik der Instrumentenbeherrschung, dem Zusammenspiel der Mitglieder untereinander, der Wirkung auf das Publikum oder der dargelegten Kreativität. „Und, was uns ganz ganze wichtig ist, ist dass alle Bands nach ihrem Auftritt ein ordentliches Feedback erhalten“, betont Roth.
„Weil es ja auch ein Zuschauervoting gibt, muss auch jede Band dafür sorgen, dass so viele Fans wie möglich anreisen“, fügt Patrick Steffan, Sänger der Band Perception hinzu. „Auf Facebook teilen ist da schon ein Muss und jeder sollte das auch hinbekommen.“ Zusammen mit seinem Bandkollegen Simon Skorzec und noch weiteren drei Personen geht’s für die fünf Jungs am Samstag in die Vollen. Seit Ende 2013 gibt es Perception schon, anzusiedeln sind sie im Bereich des Melodic Hardcore beziehungsweise dem Post Hard Core. „Unsere Musikrichtung ist um einiges härter als Metal, auf der Bühne wechseln wir dann zwischen sogenannten Shouts und Vocals, also Schreigesang und und normalem Gesang“, ergänzt Simon. Auf die Frage, ob man denn dann nicht oft heiser ist, wenn man so viel herumbrüllt, meint Patrick relativ trocken, dass das gar nicht der Fall ist. „Der Schreigesang kommt aus dem Zwerchfell und nicht aus den Stimmbändern. Theoretisch gesehen schädigen Opernsänger ihre Stimme viel mehr“, so Simon.
Auch die Band One Step to Abyss gibt’s in der Formation schon seit dem Jahr 2013. Auch sie bestehen aus einer fünfköpfigen Jungstruppe, mit voran Merlin Brötz und Maxime von Schoultz. „Wir sind im Bereich des Metal Deathcore angesiedelt, in der Richtung wie die Essener Band Caliban. Aber natürlich schreiben wir unsere Stücke selber und kopieren nicht von anderen Musikgruppen“, so Maxime. Wie auch die anderen beiden werden die Songs in englisch geschrieben und gesungen, denn die Musikrichtung komme ja aus dem englischsprachigen Raum, es sei einfacher und man könne im Englischen einfach besser nuscheln. „Momentan ist im Core-Bereich ein regelrechter Boom zu verzeichnen. Unsere Inspiration für unsere Stücke bekommen wir auf ganz unterschiedliche Weise. Manchmal setzen wir uns zusammen, manchmal bekomme ich beim Musikhören im Auto eine Idee. Ein Song entsteht so gesehen in mehreren Stücken, knallhart hinsetzen und zwanghaft kreativ sein, um alles auf ein Mal runter zu schreiben funktioniert so nicht“, meint Merlin weiter.
Die dritten im Bunde sind The Pariah. Diese fünf Jungs um Henning Begemann und Julian Ristow sind von ihrem Stil auch eher härter unterwegs. „Wir sind im Bereich des melodischen Hardcore-Punk angesiedelt. Ich habe früher schon immer gerne Punk und Rock gehört und die Atmosphäre auf den Konzerten hat mir immer sehr gut gefallen: Da konnte jeder so sein wie er wollte und es gab keine Uniformität“, erklärt Henning. Teilnehmen am Contest würden sie nicht alleine aus dem Grund, um einen der Preise zu gewinnen, sondern deshalb, um Erfahrungen zu sammeln und Leute kennen zu lernen. „Wenn wir uns etwas wünschen könnten, wäre das für einige Zeit auf Tour zu gehen. So ganz traditionell und einfach jeden Tag spielen, um so neue Leute kennen zu lernen oder vielleicht als Vorband aufzutreten“, so Julian.
Wer im Finale dann als Sieger hervorgehen wird, bleibt abzuwarten. Jedoch versprechen auch alle Vorentscheidungen schon eine heiße Show zu werden und die Jungs werden mehr als motiviert auf der Bühne ihre Bestes geben.
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