Reality-TV im THESTH

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Bei "Familie als Brennpunkt" wird die Familie dem klischeehaften Drehbuch präsentiert.
Immer mehr Dokuserien überschwemmen die Fernsehsender. Aber stammen die Geschichten aus dem wirklichen Leben oder aus der Feder eines Drehbuchautors? Gerade die letzten Ereignisse zeigen, dass nicht alles der Wahrheit entspricht, was uns das Fernsehprogramm bietet. Mit diesem aktuellen Thema beschäftigt sich die neue Ruhrgebietskomödie des Theater THESTH, die am 4. Juni im Veranstaltungssaal Haus Grotehof, Raumerstr. 74 in Frohnhausen Premiere feiert. „Oh, wie Omma – Familie alsen Brennpunkt“ heißt sie.

Omma Renate ist es, die an der Fernsehkarriere ihrer Lieben strickt und sie für eine Folge „Familie als Brennpunkt“ bei RTL anmeldet. So schlittert die Familie in ein Casting mit der Produktionsleiterin Charlieze, die ganz genaue Vorstellungen hat, wie eine Arbeiterwohnung im Ruhrgebiet aussehen muss. Daher wird das heimische Wohnzimmer der Schakskyrakskys „mit ein paar Handgriffen“ dem klischeehaften Drehbuch angepasst!

Rollenvorgaben und klischeehafte Ruhrgebietswohnung


Alle Familienmitglieder erhalten genaue Rollenvorgaben, und auch durch ihre Kleidung, soll der Zuschauer vor dem Fernsehen, „visuell“ auf die Problematik in der Seriengeschichte eingestellt werden. So wird Mutter Elke kurzerhand zur überforderten Alkoholikerin und Vater Jochen zum arbeitslosen Macho! Mit der schwangeren, fremdgehenden Tochter Susi und dem zeugungsunfähigen Schwiegersohn Marco ist dann die Fernsehfamilie komplett. Allerdings entwickelt sich das Casting ganz anders als erwartet.

Ein satirischer, humorvoller Blick „Hinta de Kulissen vonnet Fernsehn“.
Weitere Termine: 5. Juni, 2. Juli, 3. Juli, Beginn der Vorstellungen ist jeweils um 19 Uhr.
Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Karten sind erhältlich unter Tel. 9 22 99 29, oder per E-mail karten@theater-thesth.de.
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