Realschule Essen-West feiert kleine und große Erfolge und setzt so ein Zeichen für die „Kultur des Lobes“

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Olympiasieger im Kanu-Rennsport Max Rendschmidt freute sich mit den Schülern und Schülerinnen und gratulierte jedem persönlich.
Das habt ihr richtig gut gemacht!
Von Carmen Dluzewski
„Unsere Schüler und Schülerinnen haben sich auch in diesem Jahr unser Lob verdient“ erzählt Schulleiter der Realschule Essen-West, Thomas Jung „wir freuen uns über das durchaus vorbildliche, respektvolle und tolerante Verhalten der jungen Menschen.“ So wurde in einer festlichen Feierstunde in der Apostelkirche, Essen-Frohnhausen, unter den Augen vieler geladenen Gäste, sowie deren Eltern und Freunden ein Programm zusammengestellt, was sich sehen und hören lassen konnte. Gleich zu Beginn stimmte der Chor der 5. Klassen unter der Leitung von Izolda Manojlovic passend die Lobeshymne „Auf uns“ von A. Bourani ein. Die „Kultur des Lobes“ brachte Konrektorin Rita Numsen-Williams 2008 mit nach Essen. Denn ganz nach dem berühmten Zitat von Marcel Mart, frz. Schriftsteller „Leistung allein genügt nicht. Man muss auch jemanden finden, der sie anerkennt“, wird hier in der Realschule Essen-West gelernt und gelebt. So saßen 55 Schüler und Schülerinnen erwartungsvoll in den Bänken, um nach und nach aufgerufen zu werden. Nicht irgendjemand hatte die Ehre Urkunden und Präsente zu verteilen, sondern einer, der schon zahlreiche Gold- und Silbermedaillen im Kanu-Rennsport bei den Olympischen Spielen, sowie bei Welt- und Europameisterschaften abgesahnt hatte: Max Rendschmidt. Alle Hände voll zu tun hatte der junge Mann, bis er persönlich jedem Schüler zu seinen besonderen Leistungen gratuliert hatte, doch er tat es sehr gern.
In den Kategorien „Beste schulische Leistungen“, „Größte
Leistungsverbesserung“, „Besonderes Engagement“, „Beste fachbezogene Leistungen in Jahrgang 10“ und sogar der „Schönste und ordentlichste Klassenraum“ wurden die begehrten Urkunden verteilt. Bürgermeister Rudolf Jelinek war begeistert: „Lob muss sein und tut einfach gut. Im Namen der Stadt Essen ein großes Dankeschön an das gesamte Lehrerkollegium für diese tolle Sache“. Auch die leitende Regierungsschuldirektorin Christa Dankert bereicherte die Veranstaltung mit den Worten: „Freut euch mit euren Eltern, Lehrern und Gästen, ihr habt es euch verdient. Seid auch in Zukunft weiter so toll engagiert!“ Ihre Verbundenheit zur Realschule Essen-West bewies auch die ehemalige Schülerin Lara Giesen. Mit ihren musikalischen Darbietungen in Form von Klavier, Gitarre und Gesang, begeisterte sie das gesamte Publikum. Wie es sich für eine Feier gehört, wurde nach dem offiziellen Teil noch zu einem Getränk in die Notkirche eingeladen.
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