Starkes Gastspiel zu Rodins Ehren

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Ein sehenswertes Kunstwerk aus Darstellern. (Foto: Souheil Michael Khoury)

Ein Ballett-Ensemble von Weltruf machte nun Station im Colosseum Theater: Die Compagnie Eifman Ballet St. Petersburg präsentierte „Rodin“.

Tänzerisch werden Stationen des großen französischen Künstlers des ausgehendenn 19. Jahrhunderts portraitiert; musikalisch begleitet mit Werken von Ravel, Saints-Saëns und Massenet.
Dem seit 25 Jahren international bekannten Ensemble gelingt es, ausdrucksstarke Bilder auf die Bühne zu bringen - in russischer Balletttradition zwischen klassischem Ballett und modernem Ausdruckstanz.
Sehenswert sind auch das Bühnenbild und die abwechslungsreiche Choreographie, die in Skulpturen aus Tänzerinnen und Tänzern gipfelt.
Während Rodin mit Lehm arbeitete, bildet der russische Choreograph Boris Eifman seine Skulpturen aus Körpern.
Intensiv dargestellt werden das künstlerische Schaffen von Auguste Rodin, dem bedeutenden Wegbereiter der Moderne, und seiner tragischen Liebe zu seiner Muse Camille Claudel.
Die Inszenierung war bereits seit seiner Premiere im Jahr 2011 auf vielen Bühnen, zum Beispiel in New York, Paris, London und Athen zu sehen. Nun hatten die Essener und zahlreiche angereiste Ballett-Fans die Gelegenheit, „Rodin“ zu erleben und mit reichlich Applaus zu honorieren.
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