Völkerwanderung im Stadtteil

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Freuen sich alle auf eine gelingende Veranstaltung: Die BIB samt den anderen Ausrichtern der Frohnhauser Sommerkult(o)ur.
 
Werden auch anwesend sein: Schrimherr der Veranstaltung Klaus Persch und das Theater THEST mit Rurgebietslesungen.
Bürgerinitiative Bärendelle lädt zur Frohnhauser Sommerkult[o]ur



Frohnhausen soll brodeln. Es soll bunt, kreativ, laut und leise, musikalisch und literarisch werden. Das alles verspricht die BIB, die am 17. September ab 17 Uhr zur ersten Frohnhauser Sommerkult[o]ur einlädt, um dem Stadtteil ein weiteres Stück Kunst und Kultur nahe zu bringen.


Ziel der Veranstaltung ist es, Kultur im Stadtteil anzubieten und deutlich zu machen, dass niemand weit fahren muss, um Kultur zu erleben. Aus der Haustüre rausgehen reicht da schon. An insgesamt fünf verschiedenen Orten finden dabei die Veranstaltungen statt, parallel und mit jeweils einer kleinen Pause viermal hintereinander. Damit auch jeder jeden Veranstaltungsort einmal besuchen kann. Der Eintritt ist frei und es gibt keinen Verzehrzwang, sodass sich auch alle Interessenten die Kulturtour ansehen können.

Bürgerinitiative Bärendelle sorgt für mehr Kultur in Frohnhausen

„Seit 2015 steht fest, dass es im ehemaligen Schulgebäude Bärendelle ein soziokulturelles Zentrum geben wird. 2018 soll es dann voraussichtlich eröffnet werden, jedoch wollen wir in dieser Zeit nicht die Hände in den Schoß legen und sie ungenutzt verstreichen lassen. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen eine Kulturveranstaltung auf die Beine zu stellen, die dem Stadtteil zu Gute kommen soll“, erklärt Anke Dussmann, Mitglied der Bürgerinitiative und Veranstalterin der Aktion. „Als kleines Vorbild für unser Vorhaben haben wir Altendorf mit einer ähnlichen Veranstaltung, bei der drei Locations bespielt wurden, gewählt. Es wäre toll, wenn viele Leute kommen würden und wir damit eine kleine Völkerwanderung auslösen könnten.“
Geplant wird das Fest von der Bürgerinitiative schon mehr als eineinhalb Jahre: Es gilt eine hohe konzeptionelle Arbeit zu bewältigen, Flyer drucken, Spielorte aussuchen und die Betreiber mit ins Boot holen sowie Mitteilungen schreiben und Anträge einbringen.
Mit von der Partie sind in diesem Premierenjahr das Anyway – die etwas andere Kneipe in der Berliner Straße 82, das Bistro&Café Prinzessinnenglück in der Lüneburger Straße 2, die Arcangelo Kaffeerösterei in der Pollerbergstraße 2, das Frühstückscafé vom CVJM Blickwechsel in der Hildesheimer Straße / Ecke Heerenstraße und die Galerie Clowns & Pferde in der Frankfurter Straße 33. Die Anfangszeiten sind jeweils 17 Uhr, 17:45 Uhr, 18:30 Uhr und 19:15 Uhr.
Im Blickwechsel wird das Theater THESTH zu Gast sein und lockt das Publikum mit einer Ruhrgebietslesung, die zum Ausruhen und Relaxen verführt: Geschichten hören, die ein liebevolles, humorvolles Bild unserer Region und ihrer Bewohner zeigen. Zurücklehnen, zuhören und schmunzeln kann man an diesem Abend mit den Darstellern des Theater THESTH.
Im Prinzessinnenglück wird es ernster. Dort erzählen Geflohene aus ihrem Leben, von Flucht, Krieg, Diktatur und Verfolgung sowie dem schmerzenden Verlust der Heimat. Berichtet wird in Form von kurzen Interviews. Eingerahmt werden die Tischgespräche durch das virtuose Flamencospiel des jungen syrischen Musikers Mouhannad.

Flamenco, Poetry Slam, Lesungen: Für jeden etwas dabei

Im Arcangelo gibt’s was auf die Ohren und der Intellekt wird angeregt: Poetry Slam ist das Stichwort. Hierbei geben Bühnenliteraten ihre selbst verfassten Texte von heiter bis ernst zum besten. Jay Nightwind und Christofer mit F sind Earcatcher.
Kunst und Literatur wird es in der Galerie Clowns & Pferde geben. Dort soll eine Lesung von und mit Kay Laese stattfinden sowie die Möglichkeit gegeben sein bei der aktuellen Ausstellung „Peripherien“ mit Gemälden von Eilike Schlenkhoff Kunst zu tanken.
Und weil jeder weiß, dass nichts besser verbindet als Musik, gibt’s im Anyway Konzerte satt. Annas Glück beglückt mit selbstgeschriebenen Texten und einfühlsamer und poetischer Musik, Municstreet begeistert mit ebenfalls selbstgeschriebener Rockmusik mit Einflüssen aus Blues, Jazz, Funk und Reggae. Übrigens: Im Rahmen der Ruhr-Charts wurde ihr Song „Summer“ bei Radio Essen ausgestrahlt und bleibt hoffentlich noch lange dabei. Also nicht entgehen lassen! Der dritte Act im Bunde ist Tisch 17. Diese Frohnhauser Jungs treten zwar mit Anzügen auf, sind aber alles andere als brav: Punkrock und Jazz vom feinsten wird es hageln.
Und als ob das noch nicht genug wäre, setzen die Mädels von der „Frohnhauser Strickeria“ noch eins drauf: Pünktlich zur Frohnhauser Sommerkult[o]ur wird’s am Frohnhauser Markt noch mal bunt. Wer sich das alles entgehen lässt, ist selber Schuld!
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