46 Grundschulen aus fünf Ruhrgebietskommunen verbessern gemeinsam ihren Unterricht

Anzeige
Mülheim an der Ruhr, 21. April 2016 – Aufgrund des Erfolgs und der hohen Zufriedenheit der 18 Grundschulen aus Essen und Mülheim an der Ruhr, die bereits seit 2014 an der Maßnahme teilnehmen, machen sich nun 28 weitere Grundschulen aus den fünf RuhrFutur-Kommunen Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Herten und Mülheim an der Ruhr gemeinsam auf den Weg, die Qualität ihres Unterrichts nachhaltig zu verbessern. Erfahrene Schulentwicklungsberater unterstützen die Schulen in den nächsten zwei Jahren dabei, sich in den Bereichen Unterricht, Schulkultur und Schulmanagement systematisch weiterzuentwickeln.
„Ich freue mich über die große Bereitschaft der teilnehmenden Schulen aus fünf Kommunen, aktiv ihre Schulentwicklung zu gestalten und zusammen bessere Bedingungen für erfolgreiche Bildungsbiografien von Schülerinnen und Schülern zu schaffen“, so Ulrich Scholten, Oberbürgermeister der Stadt Mülheim an der Ruhr bei der heutigen Auftaktveranstaltung der Erweiterung der Maßnahme in der Mülheimer Stadthalle.
Die 28 neuen Schulen aus Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Herten und Mülheim an der Ruhr haben sich um die Teilnahme an dem Vorhaben beworben, nachdem in den letzten zwei Jahren bereits an 18 Grundschulen in Essen und Mülheim an der Ruhr große Fortschritte erzielt werden konnten. Aus dem Essener Westen neu mit dabei sind die Elisabethschule aus Frohnhausen und die Hüttmannschule aus Altendorf.

Elisabethschule und Hüttmanschule aus Essener Westen mit dabei

„Es konnte keine bessere Werbung für die Maßnahme geben, als die Einschätzungen der schon Beteiligten: der beteiligten Kommunen und der beteiligten Schulen. In Mülheim an der Ruhr und in Essen haben wir schnell positive Wirkungen wahrgenommen und konnten deshalb andere davon überzeugen, dass teilzunehmen ein Gewinn ist“, so Regine Möllenbeck, Leiterin des Fachbereichs Schule der Stadt Essen.
Im Rahmen der Maßnahme werden sich die Grundschulen unter anderem mit Fragen der Unterrichtsgestaltung, des Lernklimas und der Motivation, der Elternarbeit und des Umgangs mit heterogenen Klassen auseinandersetzen. Aber auch Themen wie Ganztag, Ressourcenplanung und Personaleinsatz stehen auf der Agenda der Schulleitungen und Lehrkräfte. „Mit dem Vorhaben möchten wir die Weiterentwicklung der Schule zu einer Organisation unterstützen, die die individuelle Förderung aller Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt stellt“, erklärt Mark Becker, Programmleiter von RuhrFutur. „Dass nun fast 50 Grundschulen aus allen fünf RuhrFutur-Kommunen an der Maßnahme teilnehmen, zeigt, dass die gemeinsame Bildungsinitiative ihrem Ziel, allen Grundschulen in der Metropole Ruhr einen gleichermaßen hohen Entwicklungsstand zu ermöglichen, immer näher kommt.“

Ziel: Gleich hoher Entwicklungsstand an allen Grundschule des Ruhrgebiets

Gemeinsam mit den Schulentwicklungsberatern identifizieren die Schulen zunächst individuell ihre jeweiligen Herausforderungen und konkreten Ziele. Im Anschluss werden sie bei der Strategieentwicklung und der Umsetzung in die Praxis begleitet. Darüber hinaus werden im Rahmen der Maßnahme Schulleitungen und Lehrkräfte zu Multiplikatoren ausgebildet, die den Entwicklungsprozess auch über die Maßnahmelaufzeit hinaus weiter eigenständig vorantreiben sollen. Durch die kooperative und regional vernetzende Vorgehensweise sollen die Themen Schul- und Unterrichtsentwicklung als wichtige Aufgabe für die gesamte Bildungslandschaft der Metropole Ruhr etabliert werden.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.