Abschied von einem Altendorfer Urgestein

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ADE, Friedel - beobachte von oben weiter den Stadtteil Altendorf und beschützte ihn! Hier mit Altbürgermeisterin Annette Jäger 2009 im "Lädchen". Foto: Privat
Adieu - Friedel Snatecki, Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande!

Die SPD Altendorf trauert um ihren langjährigen Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden Friedel Sniatecki, der wenige Tage vor seinem 90. Geburtstag, am 30.3. 2017 starb.


In 70 Jahren seiner Parteiangehörigkeit und 50 Jahren, die er in der Arbeiterwohlfahrt war, setzte er sich stets mit ganzem Herzen für die Menschen in Altendorf und für Verbesserungen, Veränderungen im Stadtteil ein; und er erreichte auch sehr viel - durch seinen oft "kantigen" Kopf.

Er war Mitinitiator, dass 1972 die erste Gesamtschule Essens an der Bockmühle gebaut wurde. Mit Genugtuung vernahm er noch, dass jetzt über 35 Mio. Euro für einen teilweisen Neubau der Schule zur Verfügung stehen.

Auch die Verkehrsberuhigung in weiten Teilen Altendorfs und die damit verbundenen Baumpflanzungen in den 80er Jahren gehen auf seine Initiative zurück.
Das Lädchen e.V. an der Altendorfer Straße wäre ohne seine intensive Mitwirkung und sein ständiges Drängeln, bis hin zum jeweiligen Oberbürgermeister, nicht in der Lage gewesen, den heutigen Ausbaustand , das Ansehen zu erreichen.

Seine knorrige aber stets ehrliche Art von Friedel Snatecki wird vielen Menschen und Altendorfer Geschäftsleuten noch lange in Erinnerung bleiben.
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2 Kommentare
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 04.04.2017 | 22:16  
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Ingrid Geßen aus Essen-West | 05.04.2017 | 07:43  
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