Dicker Dank an "Heinzelmännchen"

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Frohnhauser "Heinzelmännchen" treffen sich regelmäßig, um die versifften Ecken zu säubern. Tiefe Verneigung! Pfui an die Deckfinken! Fotos: Gohl
  Frohnhauser Privatgruppe fingert aus Büschen, Ecken Erstaunliches – nächster Termin steht!

Tiefe Verneigung vor 17 Bürgern! Unabhängig vom Stadt-Sauber-Zauber beweist die Frohnhauser Privatgruppe Stärke durch wöchentliche oder monatliche Reinigung sowie Bepflanzung von Frohnhauser Ecken. Neuer Name: „Frohnhauser Heinzelmännchen“. Was die in drei Stunden, in drei Straßen fanden…Unglaublich! Überraschung kam von der Essener Botschafterin Susanne Laurig, foodsharing…

O, Olaf Jasser, Organisator, fächert auf: Frankfurter-, Lüneburger-, Kölner Straße – drei Stunden Ehrenarbeit für den Stadtteil. Ergebnis: 20 pralle Säcke. Inhalt…?
Kleiner Einblick. Nase zuhalten! Viola Könen, Bürgerinitiative „Essen packt an“ lässt gucken: Hausnummern, Weihnachtsbaum, kaputte Flaschen, Zeitungspakete, Kotbeutel samt Inhalt, Kronkorken…“

Die acht-jährige Carla verzieht ihr Gesicht: „Aa, Keramikzahl…“ Sabine Mehske führt an: „Einen schönen, modernen schwarzen Damenschuh, fast neue Klemme…Beutel voll Bierflaschen. Je 8 Cent Pfand. Aber der Supermarkt nimmt die nicht an, weil der Name vom Geschäft fehlt. Für das Pfandgeld könnten wir wieder Blumenzwiebel, Pflanzen kaufen. Schönes Beispiel: Beete Frankfurter-/Kölner Straße. Das hebt die Lebensqualität!“ Frank Haase, Claudia Strebny verweisen auf zig Schnapsflaschen: „Wäre schön, wenn darauf Pfand erhoben würde.“
Axel Herzog, Kolpinghaus etwas verärgert: „Mit fällt auf, dass Hundehaufen zwar in Tüten stecken, dann ins Gebüsch geworfen werden. Welch ein Unsinn!“

Olaf Jasser zeigt Scheibenwischer, Schirme, Kinder-, Erwachsenenschuhe… „alles wird heimlich in Büsche geschmissen.“ Leise Kritik an die EBE: „Bürger sehen die Mitarbeiter zwar durch Straßen laufen – oft pausieren; nicht alle machen das, einige. Die müssten unbedingt mal Büsche, Beete säubern. Bürger zahlen doch Gebühren…“
Markus Koch pflichtet bei: „Ich sah, dass die EBE mit einem Wagen über den Bürgersteig fuhr, links und rechts Müll liegen ließ; wiederum andere Kollegen das Säubern sehr liebevoll machten. Tja, leider sind die Leute unterschiedlich.“ Vorschlag: „Dass die Stadt die Verantwortung in jedem Haus bestimmt, wer die Säuberung machen muss. Funktioniert es nicht, Bußgeld. Geht alles nur über Euro…!“ Bücken, Buddeln auch beim BSV Bürger Schützen Verein mit Frohnhauser Königspaar und Personal.

Wie vom Himmel geflogen steht als Engel plötzlich vor den schwitzenden „Heinzelmännchen“ Susanne Laurig. Die Essener Botschafterin von foodsharing macht Schönes möglich: gibt Privatpersonen, Händlern und Produzenten die Möglichkeit, überschüssige Lebensmittel kostenlos anzubieten oder abzuholen. Im Nu verteilt sie strahlend Rosinenbrötchen, Stuten und lobt: „Mit dabei ist immer der Bioladen, Mülheimer Straße sowie Stände vom Frohnhauser Markt.“

Übrigens: Deutsche Privathaushalte werfen jährlich genießbare Speisen im Wert von rund 22Milliarden Euro weg. Pro Person sind das 82 kg!

Haben sie Lust auf gute Laune bei den energiegeladenen „Frohnhauser Heinzelmännchen“?

Nächster Termin 7. Mai: Melden: olaf.jasser@web.de oder sabine-mehske@gmx.de
Spaß bekommen Sie garantiert und – viel frische Luft!
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2 Kommentare
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Olaf Jasser aus Essen-West | 17.03.2016 | 16:21  
6
Susanne Laurig aus Essen-West | 23.03.2016 | 11:14  
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