Eine Schule im Einsatz- Alfred-Krupp-Schule engagiert sich für Kinder in Afrika

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Kürzlich wurde ein Scheck von der Alfred-Krupp-Schule an die Organisation UNICEF übergeben. Das Geld geht an Kinder in Not, die in Afrika nicht zur Schule gehen können.
Durch einen lustigen Zufall entstand eine sehr sozial engagierte Idee: „Vor längerer Zeit fand hier an der Alfred-Krupp-Schule ein Fußballturnier statt, das von Lehrer Michael Glänzel organisiert wurde. Zu dem Turnier waren aber nicht nur unsere Schülerinnen und Schüler, sondern auch die der Schulen in der Umgebung herzlich eingeladen. Dazu gehörten beispielsweise die Bertha-Krupp-Schule, die Gesamtschule Holsterhausen und die Gesamtschule Bockmühle. Das Turnier an sich hat nichts gekostet, aber Kaffee und Kuchen. Diese Einnahmen wollten wir aber nicht behalten, sondern für einen guten Zweck spenden. Zusammen mit den Schülerinnen und Schülern haben wir als Lehrerkollegium überlegt an welche Einrichtung oder Organisation wir spenden können. Später kamen wir dann zu dem Entschluss, bei dem Thema Schule zu bleiben und die Spende an UNICEF zu übergeben, sodass diese das Geld in Afrika dann für neue Schulen nutzen können“, sagte Schuldirektor Berthold Urch.
Um den Scheck abzuholen kamen Brita Reuter und Ursula Wirth vom UNICEF, die sich nicht oft genug bedanken konnten über den Betrag von 504 Euro. Auch überreichten sie der achten Klasse eine Urkunde als Dankeschön und gratulierten zum Sieg. Denn die achte Klasse der Alfred-Krupp-Schule gewann das Fußballturnier gegen die anderen Schulen.
„Die Kinder in Afrika freuen sich immer über Unterstützung, denn von 110 Millionen Kindern, die nicht zur Schule gehen können, kommen die Hälfte, also 55 Millionen Kinder, allein aus Afrika. Jedes dritte Kind dort würde sich freuen, eine Schule besuchen zu können, aber verschiedene Probleme wie zum Beispiel Geldmangel oder Arbeit während der Schulzeit halten die Kinder in Afrika davon ab, in der Schule die erwünschte Bildung zu erlangen.
Die Kampagne „Schulen für Afrika“ startete 2005. Davon profitierten viele der Kinder in Afrika und könnten unter besseren Lebensbedingungen leben“, sagte Brita Reuter.
Vor allen Dingen Mädchen haben in Afrika zu kämpfen.
Ihre Aufgaben besteht darin, das Wasser in Kanistern zu holen. Meist liegen diese aber mehrere Kilometer vom Wohnort entfernt.
„Wir wollen uns dafür einsetzen, dass auch die Mädchen eine Chance auf Bildung haben. Bis 2015 wollen wir, also UNICEF, ereichen, dass alle Kinder Afrikas die Schule besuchen können“, sagte Ursula Wirth.
Der Dank war also angebracht. Jeder Cent kann helfen und UNICEF freut sich auch weiterhin auf Schulen und andere Gemeinschaften, die den Kindern in Afrika helfen wollen.
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