Exzellente Doktorarbeiten

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Dr. Phillipp Roman Gödel, Dr. Katja Grundig de Vazquez und Dr. Florian Mölders erhielten die Urkunden und Schecks von Sparkassenchef Volker Behr (links) und Universitätsrektor Prof. Ulrich Radtke (rechts). Foto: Sparkasse Essen
Am vergangenen Dienstag überreichten Professor Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen und Volker Behr, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Essen den Wissenschaftspreis der Sparkasse.
Bereits seit 1989 gibt das Institut gemeinsam mit der Universität Duisburg-Essen jährlich diesen Preis für Spitzenleistungen in Medizin, Wirtschafts-und Geisteswissenschaften aus.


Die drei Preisträger Dr. phil. Katja Grundig de Vazquez (Geisteswissenschaften),
Dr. rer. pol. Florian Mölders (Wirtschaftswissenschaften) und Dr. med. Philipp Roman Gödel (Medizin) überzeugten die Jury der Preisverleihung und durften sich über ein Preisgeld in Höhe von jeweils 5.000 Euro freuen.
Alle drei Arbeiten wurden mit dem Prädikat „summa cum laude“ ausgezeichnet.
Katja Grundig de Vazquez promovierte zum Thema „Zur pädagogischen Herbart- und Herbartianismusrezeption in den ersten Jahrzehnten der Dritten Französischen Republik 1870-1913“. Die Präzision ihrer Untersuchung wurde von ihrer Laudatorin Prof. Dr. Rotraud Coriand hoch geschätzt, „Indem immer wieder auf konkrete Positionen zurück gegangen wird, erhält der Leser einen authentischen, kenntnisreichen Einblick in einem auf hohem Niveau geführten Diskurs, der bis in die wissenschaftstheoretischen Grundannahmen hineinreicht.“
Wirtschaftswissenschaftler Florian Mölders setzte sich in seiner Doktorarbeit „Development, trade agreements and knowledge spillovers - Five empirical essays”mit Entwicklung, regionalen Handelsabkommen und der Internationalisierung von Wissenflüssen im Bereich der Makroökonomik auseinander. Sein Laudator, Prof. Ansgar Belke, betonte: „Die einzelnen in der Dissertationsschrift enthaltenden Untersuchungen beantworten wichtige Forschungsfragen und stellen einen signifikanten und sehr überzeugenden Beitrag zur wissenschaftlichen Literatur und auch der wirtschaftspolitischen Beratung dar.“
Der Mediziner Philipp Roman Gödel verfolgte in seiner Dissertation mit dem Thema „Evaluation von Methoden zur Verbesserung der CD8+ T-Zell-Immunantwort im murinen Friend Retrovirus-Modell“ verschiedene Strategien, um den Schutz vor einer Friend Virus-Infektion durch verstärkte Induktion von CD8+ T-Zell-Antworten zu verbessern. „Herr Gödel hat in seiner anspruchsvollen, experimentellen Arbeit eine Vielzahl von virologischen, molekularbiologischen, tierexperimentellen und immunologischen Techniken angewandt.“, lobte Laudator Prof. Dr. Ulf Dittmer.
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