Festliches im Mehrgenerationen-Wunderhaus

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Vormerken: 9. Juni - da schießt die erste Rakete hoch - im Mehrgenerationenhaus Essen tut sich etwas Gewaltiges...Fotos: Schattberg
 
Hinter dieser Tür erwarten die Besucher eine wahre Schatzkiste...Arndt Sauer, MGH-Leiter; Jennifer Skrzybski - Betreuungspädagogin; Ernst Guhlich - Vorstand freuen sich auf die festliche Auftaktveranstaltung...
9.6.: Zwischen Kindergärten, gegenüber 100 jährigem fitten Friedrichsbad, geht die Sause los!

Menschenskind, da muss man ja blind sein, wenn der bunte Riesenblock nicht auffällt. Obwohl der wiederum Schatten liebt – umsäumt von Bäumen. Also, die sehnsüchtig erwartete festliche MGH-Auftaktveranstaltung, Kerckhoffstraße 22b, öffnet Freitag, 9. Juni, Tür und Tor für jedermann. Da tut sich einiges…

Arndt Sauer, Leiter des MGH, ist total aus dem Häuschen, denn bis so alles inne Pötte passt, das kostet Zeit und Nerven. Letztendlich zählt aber nur was rauskommt? Falsch. Hier – auch was reinkommt!

Zum Festprogramm kurz, denn lang wird der Tag mit Band und bunten Überraschungen. Empfang um 13 Uhr, ab 14 Uhr geht’s zur Sache mit Begrüßung und Festreden; damit keiner aus dem Takt kommt hilft kein Souffleur sondern die musikalische Begleitung. Endlich – ab 15.30 Uhr Fest-Imbiss!

Hurra! Da strahlt Arndt Sauer. „Wir sind im neuen Bundesprogramm 2017-2010 wieder aufgenommen worden.“ Heißt? „Dass wir unsere bewährte Arbeit weiter führen und dürfen! Das wird durch den Rat der Stadt Essen Bestandteil der kommunalen Planungen zum demographischen Wandel und zur Sozialraumorientierung einstimmig unterstrichen.“

Hört sich schwülstig an? Klartext: Der Bund schießt jährlich 30000 Euro ins MGH. Die Stadt Essen 10000 Euro jährlich. Logisch, alles könnte etwas mehr sein, doch besser als nix!

Das MGH Altendorf war übrigens das erste Haus in Essen, Sälzerstraße, Leitung Arndt Sauer. Aber mit den Jahren ging es „auseinander“. 250 qm reichten einfach nicht für die Nachfrage. Das neue MGH in Essen-Frohnhausen hat sich viel „Futter“ angefressen, 3500 qm. „Mit Kindertagesstätten. Sechs Wohnungen für Familien und Jugendliche. Aber auch kleine Wohneinheiten mit Einzelpersonen. Ein Cafe, einen deutlich vergrößerten Veranstaltungsbereich mit großen Sälen. Die Räumlichkeiten teilen sich viele Gruppen, u. a. Leute, die einen Partner verloren haben, nennt sich „Verwitwet“; eine Selbsthilfegruppe, auch kulturelle Vereine – griechische, koreanische Religionsgemeinschaften. Wie die freie ev. Kirchengemeinde „Emotion“.

Sauer schwärmt: „Eine tolle Gemeinde mit richtig schönen Gottesdiensten und super netten Menschen. Wer einen lebendigen Gott erleben möchte über vier Stunden, ist hier richtig: Sonntags, ab 11 Uhr.“ Ferner Sprachkurse von der Diakonie für geflüchtete Menschen haben im MGH ihr Zuhause und Strickkurse…
Wie finanziert sich das? „Das gesamte MGH trägt sich durch eine Vielzahl von Angeboten wie Vermietung und Verpachtung; Träger von Kitas; Jugend, Wohngruppen; Anbieter ambulanter Dienst im Auftrag der Stadt Essen – bzw. durch Vernetzung. Dadurch basiert gute Zusammenarbeit für Menschen im Stadtteil.

„Unser Ansinnen ist immer, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern – bedingt durch den demografischen Wandel und den daraus resultierenden Veranstaltungen in der Gesellschaft. Das gilt hier nicht nur um ältere Menschen sondern auch für Jugendliche, Familien, Alleinerziehende.“

Kostprobe? Bitte! Dialog-Frühstück: Je 1 x monatlich, am letzten Samstag im Monat, von 10-12 Uhr. Themen werden serviert, die im Stadtteil aktuell sind. Und der ganze Spaß ist für Sie natürlich kostenlos!

Auch zum Vormerken: 24. Juni 2017: Generationenfest – Familienfest, ab 12 Uhr, u. a. mit Matthias Hauer MdB, Oberbürgermeister Thomas Kufen.
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 24.05.2017 | 19:40  
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