Frauen sind mutiger als Männer...

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Frauen vorn! Urkundenübergabe in Berlin von der Bundesregierung - Umweltministerin Hendricks und Staatssekretär Beckmeyer zeichneten die Essener Mitunternehmerinnen im Handwerk aus. Waltraud Schöne, 1. Vorsitzende mit Team gründeten erfolgreich das erste Energieeffizientzwerk im Handwerk. Fotos: Privat
Essener Unternehmerfrauen im Handwerk wurden von Umweltministerin ausgezeichnet!


Im März berichtete der Stadtspiegel über neun Essener Unternehmerfrauen, die das erste Energieeffizienz-Netzwerk des Handwerks gründeten. Ne heiße Sache! Am Ball und 1. Vorsitzende ist die Frohnhauserin Waltraud Schöne. Jetzt wurden die taffen Frauen nach Berlin eingeladen, um ausgezeichnet zu werden für ausgezeichneten Umgang mit Energie…Riesenfreude! Donnerlottchen, davon träumt mancher Mann…

Frauen vor – Frauen vorn! Ja, warum setzen sich die energiegeladenen Unternehmerfrauen im Handwerk gerade für diese „trockene Materie“ ein? „Weil das Thema Umwelt uns alle betrifft; es ist höchst wichtig für unsere Kinder, Enkel. Deswegen mache ich mich dafür stark“, bilanzierte im Frühjahr dem West Anzeiger Waltraud Schöne. Grundidee? „Sie besteht darin, Energie- und Ressourcenoptimierung, die sich jedes einzelne Unternehmen über 2-3 Jahre hinweg vornimmt, im Verbund mehrerer Unternehmen anzugehen.“ Die Richtlinien sehen u. a. Workshops vor, innerhalb derer auch das Wissen in den Unternehmen steigt.

Die Essenerinnen schufteten, schafften es dann tatsächlich. Jetzt also Urkundenübergabe durch Umweltministerin Barbara Hendricks und Staatssekretär Uwe Beckmeyer. Bereits 900 Unternehmen deutschlandweit sind in Energieeffizienz-Netzwerken aktiv. 59 Unternehmen, die in sechs Netzwerken zum Thema Energieeffizienz zusammenarbeiten, wurden mit über 200 Teilnehmern aus Wirtschaft und Politik in Berlin jetzt ausgezeichnet!

„Unternehmen, die an einer Energieeffizienz-Netzwerk teilnehmen, tragen damit auch zum Erreichen unserer nationalen Klimaschutzziele bei“, lobt die Umweltministerin. „Die Initiative ist Bestandteil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) und soll die Bundesregierung über die gemeinschaftlich erzielten Einsparungen der Netzwerke bei der Erreichung der nationalen Ziele unterstützen.“

Der Staatssekretär listete auf: „Energieeffizienz ist ein wichtiger Baustein der Energiewende. Wenn Unternehmen in Netzwerken mit Gleichgesinnten zusammenarbeiten, können sie nach unseren bisherigen Erfahrungen ihre Energieeffizienz deutlich stärker verbessern als im Alleingang.“

Wie geht’s weiter? Die Teilnehmer der sechs Energieeffizienz-Netzwerke, die jetzt „gekrönt und gekürt“ wurden, legen nicht die Hände in den Schoß sondern planen in den nächsten Jahren insgesamt 257 Gigawattstunden Energie einzusparen. Gigantisch!

„Unternehmen können von der Mitarbeit in Energieeffizienz-Netzwerken profitieren. Indem sie lernen, ihren Einsatz zu optimieren, verbessern sie ihre Wettbewerbsfähigkeit, leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz“, betont auch Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).
Es ist also gelungen, die Dynamik der Netzwerkgründungen im Jahr 2016 deutlich auszubauen.

Von wegen, alles ist nur heiße Luft. Im Netzwerk steckt kolossale Kraft, Köpfchen drin. Glückwunsch!
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