Gemeindereferentin mit tollen Plänen im „Gepäck“

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Gemeindereferentin Agathe Musiol freut sich auf ihre neuen Aufgaben in St. Antonius, Essen-Frohnhausen.
 
"Vor mir ist kaum ein Lesestoff sicher, denn ich lese in meiner Freizeit sehr viel", lacht Agathe Musiol.
Von Carmen Dluzewski
Frohnhauser Bürger und Bürgerinnen können sich freuen, denn Agathe Musiol hat ihren Dienst als Gemeindereferentin der Kirche St. Antonius, Essen-Frohnhausen angetreten. Die 28jährige freut sich sehr auf ihre neuen Aufgaben!

Aufgewachsen ist sie im Schatten der Zeche Zollverein, in der Gemeinde St. Nikolaus in Essen-Stoppenberg. Schon früh stand für die junge Frau fest, dass sie sich für die Traditionen und Werte der christlichen Kirche stark machen wollte. „Ein Schlüsselmoment in meinem Leben war sicherlich der Weltjugendtag 2005 in Köln“, so Agathe Musiol, „die Begegnung mit den vielen jungen Menschen, die das Bedürfnis hatten, weiter an das christliche Leben herangeführt zu werden, beeindruckten mich sehr“. So studierte sie nach dem Abitur Religionspädagogik und im Anschluss daran absolvierte sie eine praxisbezogene Ausbildung beim Bistum. Die junge Frau, die neben deutsch und englisch auch die polnische Sprache beherrscht, ist in den letzten Jahren auch zu einer treuen Besucherin von Weltjugendtagen geworden: nach Köln zog es sie 2011 nach Madrid und 2013 bis nach Brasilien. Agathe Musiol schwärmt: „beim Weltjugendtag in Krakau in diesem Jahr hat es mir sehr viel Freude bereitet, mich in einem tollen Team auch aktiv zu beteiligen.“

Nach einer dreijährigen Praxiszeit in St. Ludgerus in Essen-Werden und einem Jahr Station in Plettenberg ist Agathe Musiol nun in Essen-Frohnhausen angekommen. Die im klassisch-modernen Stil erbaute Kirche St. Antonius gefällt ihr gut und in der kleinen Werktagskapelle hat sie sich gleich zu Hause gefühlt: „Mir gefällt die Offenheit der Menschen für Neues am Standort „Frohnhausen“ sehr. Eine kleine, aber feine alternative Szene habe ich entdeckt, ebenso den Frohnhauser Markt mit seinen vielen schönen Facetten.“
Zu 50 % wird die junge Frau nun ihre Ideen in der Gemeinde St. Antonius umsetzen. Sie freut sich auf ihre erste Aufgabe, der Erstkommunionvorbereitung. „Mir geht es vor allem darum, nicht nur zu reden, sondern auch zu handeln, zusammenhalten und aufeinander zuzugehen“. Zu weiteren 50 % macht sich Agathe Musiol für das Projekt Cross#roads – Jugendkirche im Bistum Essen als Jugendseelsorgerin stark. Junge Erwachsene zwischen 17 und 35 Jahren werden unter Anleitung von Petra Rath als Projektleiterin, sowie einem Team aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern über verschiedene Aktionen an das christliche Leben herangeführt. Agathe Musiol: „wir sind stolz auf unsere Projekte, die bei den Jugendlichen sehr gut ankommen! Das ist für uns ein Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Besonders gut gefallen hat ihr die letzte Aktion des Cross#road Projektes. Zum Motto „meet & apple“ kamen nahezu 30 junge Menschen zusammen, um sich eingehend mit Äpfeln zu beschäftigen. Ging es nicht nur um das gemeinsame Schälen von mindestens 200 Äpfeln, sondern um deren Weiterverarbeitung als Saft, Salat oder Kuchen und nicht zuletzt um die Würdigung eines Apfels als Geschenk Gottes.
Nach allem, was Agathe Musiol in letzter Zeit erlebt hat, beginnt nun eine schöne Zeit für sie in St. Antonius, Essen-Frohnhausen. Wer sie gerne einmal kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen, am 06.11.2016 um 9.45 Uhr zum Gottesdienst in St. Antonius. Dort wird sie sich vorstellen und im anschließendem Kirchenkaffee für Gespräche zur Verfügung stehen.
Auf viele schöne Begegnungen freut sich die Initiative der Aktion „Der Runde Tisch der Caritas“ in der Pfarrei St. Antonius, die zum „Familienpicknick“ am Sonntag, dem 30.10.2016 von 12.00-15.00 Uhr im großen Pfarrsaal der Pfarrei St. Antonius, Kölner Str. alle Frohnhauser Bürger einlädt. Agathe Musiol ist in Sachen Planung für 2017 unterwegs und wird nicht daran teilnehmen. Ohne Anmeldung, nur kommen und ein fröhliches Gemüt mitbringen… und es kostet nichts!
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