Glücksgriff Lighthouse: Ex-Kirche "brennt"...

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Engel vorne; Engel hinten - wie Hanne Hauke, Ergotherapeutin und Frank Dellenbusch, Arbeitstherapeut. Foto: Schattberg
Besucher-Boom beim „Markt im Advent!

Mitten in der Woche lockt mit „Markt im Advent“ das Lighthouse, Liebigstraße. Kinder, Erwachsene ziehen zielstrebig zur offenen Tür. Wow! Welche Wucht. Glanz, Gloria, Glitzer! „Bemerkenswert, was die ev. Freikirche hier auf die Beine stellt“, strahlt der Bezirksbürgermeister. Außergewöhnliches prallt hier aufeinander…


Himmlisch herrliches Ambiente. Klaus Persch bewundernd: „Es zeigt, was man aus einem einst geschlossenen alten katholischen Kirchengebäude alles machen kann."
„Man muss ja nicht immer alles abreißen, wie beispielsweise die renovierte, über 100-jährige St. Anna Kirche, Essen-Altendorf.“
Ratsfrau Jutta Pentoch ergänzt: „Das Lighthouse ist eine bravouröse Bereicherung für Frohnhausen!“

Sechs Aussteller aus allen Essener Stadtteilen zeigen mit viel Herzblut Kunstwerke, davon kann manch „Künstler“ nur träumen. Handarbeit! Dabei sind: Diakoniewerk, Neue Arbeit, ASB, Christian Egger-Stiftung, Haus Bruderhilfe, Markushaus.

Harald Sadowski, Geschäftsführer, Freikirchliches Sozialwerk Essen, bekräftigt: „Ich finde es schön, dass wir uns mit anderen Trägern zusammen tun – wir arbeiten mit psychisch kranken Menschen. Und hier eine Aufmerksamkeit von der Öffentlichkeit erhoffen!“

Der Markt im Advent ist ein Renner. Die sozialen Einrichtungen werden geradezu überflutet von Besuchern, die den zwei Tage-Adventmarkt aus Vorjahren in bester Erinnerung haben.

„Wir machen jetzt zum 5. Mal in Folge mit“, freut sich Anne Morris. „Handgearbeitete Produkte, hergestellt in der Arbeitstherapie, werden verkauft.“ Geschmückte Bäumchen, Kissen, Grußkarten, Eulen…“Wie teuer ist diese Eule?“ Kathrin Häuser zeigt auf ein buntes Kissen mit Eulengesicht. „Ich bin sehr positiv überrascht von der angebotenen Vielfalt. Letztes Jahr war ich schon hier. Der Markt zieht wie ein Magnet an.“

Gewusel am Stand vom Diakonie-Werk, Esmarchstraße. „Alles entstand in Zusammenarbeit mit den Bewohnern. Große, kleine Engel aus Ästen, Naturschiefer -Untersätze, handgefertigte Beton-Kerzen…“ zeigen freudig Hanne Hauke, Ergotherapeutin und Frank Dellenbusch, Arbeitstherapeut.

Echt starke Holzarbeiten präsentiert das Haus Bruderhilfe. Roger Knöhr, Dipl. Designer, führt an: „Wir bestehen aus drei Bereichen: Stationäre Sozialtherapie, ambulante Wohnhilfen, Zentrum für Joborientierung. Fast alles gefertigt nach eigenen Entwürfen.“ Grandios, was die Menschen dort in der Holzwerkstatt auf die „Beine“ stellen – die Holzsachen werden fast vom Tisch gerissen. Eisenbahnen, Tannenbäume, Brettchen…

Eine Modenschau lockt mit Secondhand-Sachen aus dem Diakonie-Laden. Das Cafe mit Kaffee, Kuchen duftet.

Zwei Tage, jeweils fünf Stunden mächtige Begeisterung! Für Leute, die kommen, nicht nur gucken, auch kaufen – plus pures Glück für die psychisch Kranken und ihre Betreuer.

Nächstes Highlight im Lighthouse
8. 12., 18 Uhr: Die SPD kürt ihren Kandidaten. Ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin von Petra Hinz wird gewählt.
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1 Kommentar
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 24.11.2016 | 15:10  
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