Heiße Tatsachen um St. Elisabeth

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Die St. Elisabeth-Meile boomt...
 
Wetten, auch große Buben haben mit kleinen Autos Höllenspaß... Fotos: Gohl

Zwei Tage feiert ein Stadtteil rund um St. Elisabeth – Diakon wird eingeführtNichts ist so sicher wie das jährliche Fest rund um die St. Elisabeth-Kirche. Die Gemeinde hält nämlich wie Pech und Schwefel zusammen. Wenn sich auch Gravierendes rund um den Kirchturm änderte…Doch jetzt nicht Grübeln und Grämen. Sondern endlich zünftig Feiern. Gleich zwei Tage: Am 2. und 3. September geht die Parade ab, pardon – lautet das Motto „Benno sein Gemeindefest“.

Tja, klingt irgendwie anders? Genau…Klartext kommt von Heribert Peterburs, Vorstandmitglied Förderverein St. Elisabeth, auch Ausrichter des 41. Festes. Versprochen, beim Feiern wird nicht gespart! Doch vorher… Denn bis zur Zusammenlegung einiger Gemeinden zur Großpfarrei St. Antonius war St. Elisabeth noch eigenständige Pfarrei, feierte demzufolge auch sein Pfarrfest. Heute heißt es schlicht Gemeindefest. Doch das bringt der Stimmung keinen Stimm-Bruch…

Heribert Peterburs sachlich: „Manche Spiele existieren nicht mehr. Manche sind schlicht zu aufwändig; und es findet sich keiner zum Auf- und Abbau. Wenn in den Anfängen der Feste noch über drei Tage gefeiert wurde, so hat sich heute der Samstagabend als der musikalische Startpunkt entwickelt.“
Moment, nicht zu bescheiden sein. Denn der Samstag ist stets granatenscharf. Aber Hallo! Das Eigengewächs, die Band „Vierzuviel“, wird wie stets ab 19 Uhr auf der Bühne an der Dollendorfstraße die Bretter zum Beben bringen – garantiert!
Dickes Kreuz auch am 3. September. Großer Festtag aus doppeltem Grund. Heilige Messe um 10.30 Uhr in der St. Elisabeth-Kirche - und der neue Diakon, Ludger Höller, wird in sein Amt eingeführt. Als Mitarbeiter im Pastoralteam der Pfarrei St. Antonius steht er dann schwerpunktmäßig der Gemeinde St. Elisabeth zur Verfügung.

Nach der Festmesse buntes Treiben rund um den Kirchturm. Musikalischer Auftakt mit Schülern der Elisabethschule. Tausendsassa Daniel Garnier wird mit fetziger Musik unterhalten. „Spiele zum Vergnügen oder zum Gewinnen der schönen kleinen Preise stehen bereit. So gibt es für jeden, der gerne mal die Formel-1 fahren möchte, einen Fahrsimulator. Etwas geruhsamer, aber nicht minder lustig, wird es beim Bobbycar-Rennen bzw. auf dem Geschicklichkeits-Parcour zugehen. Aber auch bereits bekannte, bewährte Spiele wird es geben“, fächert Peterburs auf.
Besonderes fürs Gemüt? Bei allen Möglichkeiten zu Spiel und Spannung, im Vordergrund steht die persönliche Unterhaltung. Das Wiedersehen alter Freunde, das Gespräch mit Nachbarn, die man immer schon mal ansprechen wollte oder einfach nur der kleine Plausch. Dörfliches Flair zieht.
Mmmhh – leckere, frische hausgemachte Erbsensuppe duftet. Zieht an. Klar, auch heiße, braune Grillwürste mit Pommes. Längst nicht alles. Spezialitäten wie Nackensteak, Fischbrötchen, Waffeln und Berliner wetteifern um Käufergunst.
Ach ne, die Wahl der Qual hört nicht auf: Selbstgebackene feinste Kuchen der Gemeindemitglieder locken verführerisch… Allein der Anblick, der Versuchung  zu erliegen - ist ein Besuch des Gemeindefestes wert.
Übrigens, sonnenklar war nicht, dass das Fest 2017 im gewohnten Rahmen über die Straße „rollt“: Die Dollendorfstraße war dicht. Mehrere Wochen eine große Baustelle; die ursprüngliche Planung ging bis weit in den Herbst hinein.
„Bei den Vorgesprächen zeigten sich jedoch Vertreter der Stadtwerke und der Baufirma sehr kooperativ, wollten alles tun, um uns ein ungestörtes Fest zu ermöglichen. Gelungen! "Danke!“ strahlt Peterburs. Boh - Benno sein Gemeindefest - jährliches Muss: Beim Klönen, Gucken, Spaß, Mitmachen…
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 22.08.2017 | 23:36  
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