Invasion der Energiemonster

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Freuten sich über einen Energiesparkoffer (hinten, von links): Schulleiterin Karin Büschenfeld, stellvertretender Schulleiter Theo Reidick, Bezirksbürgermeister Helmut Kehlbreier, RWE Kommunalbetreuerin Petra Kox; (vorne, von links): Moritz, Melissa und Lehrer Guillermo Pineiro.
 
Noch steckt das Spielfeld in den Kinderschuhen. Doch das wird sich bald ändern. Hier überlegen Melissa, Moritz und AG-Leiter Guillermo Pineiro das weitere Vorgehen.
Den Energiemonstern auf der Spur ist die Gesamtschule Borbeck. Die Brettspiele AG nimmt mit dem Projekt: „Licht aus! Die Energiefresser kommen!“ am RWE Schulwettbewerb teil.
1.000 Euro gab es von RWE für die Umsetzung der Projektidee. Dabei sind die Brettspiele AG und ihr Lehrer Guillermo Pineiro auf eine gute Idee gekommen: „Wir wollten nicht irgendein beliebiges Brettspiel entwerfen, sondern der Bezug zur Schule sollte in jedem Fall sichtbar sein. So habe ich dann die Originalpläne der Räumlichkeiten erhalten“, berichtet der engagierte Lehrer.
Der Grundriss der Schule ziert nun das vorläufige Spielbrett. Ganz klar: Die Brettspiele AG steckt noch mitten in der Planungs- und Umsetzungsphase, doch die ersten Entwürfe kann man schon jetzt bewundern.
Schülerin Melissa, die gerade frisch zu der AG dazugestoßen ist, berichtet: „Ich bin ab sofort dabei, um mich um die Energiemonster zu kümmern.“ Momentan bestehen diese nur aus Klötzchen, das soll hinterher deutlich spektakulärer werden. „Melissa kann sehr gut zeichnen und soll die Monster entwerfen“, erzählt Guillermo.
Moritz Scholl kümmert sich um die Spielregeln. „Und darum, dass diese gut verständlich sind. Es macht sehr viel Spaß in der AG“, freut sich der Schüler und steht mit seiner Meinung nicht alleine da. Melissa, Noah, Marc und Philipp sehen das genauso.
Schulleiterin Karin Büschenfeld ist ebenso begeistert wie die Schüler und ihr Lehrer: „Dass unsere Schule so mit einbezogen wurde in das Projekt, ist sehr bemerkenswert. Nachdem das Spiel fertiggestellt ist, werden wir es den einzelnen Klassen zur Verfügung stellen, die es dann auch im Unterricht eingebunden spielen können.“
Theo Reidick, stellvertretender Schulleiter ergänzt: „Dass die Kinder spielerisch noch etwas für das Leben lernen können, ist doch das Schönste. Und dass das Ganze noch unterstützt wird von RWE mit einem Wettbewerb, an dem die Schulen jährlich teilnehmen können, freut uns ganz besonders.“
Petra Kox, Kommunalbetreuerin von RWE, ist stolz auf die Gesamtschule Borbeck. „Man sieht, wie viel Spaß es den Kindern macht, am Projekt beteiligt zu sein! RWE hat es sich zur Aufgabe gemacht, schon in der Realisierungsphase die einzelnen Projekte zu unterstützen!“
So erhalten alle teilnehmenden Schulen einen Energiesparkoffer. Dieser beinhaltet ein Luxmeter, einige Strommessgeräte, Infobroschüren und vieles mehr. Den Koffer können die Lehrer mit in die Klassen nehmen und noch einmal praktisch untermauern, was sie den Schülerinnen und Schülern theoretisch bereits vermittelt haben.
„Wir freuen uns, wenn die Schüler durch unseren Energiesparkoffer praxisnah unterrichtet werden können und wir einen Teil dazu beitragen, dass nachhaltig dafür gesorgt wird, Energie zu sparen.“
Im Moment läuft die Umsetzung der einzelnen Schulprojekte. Wenn diese abgeschlossen sind, werden im Juni die Siegerschulen gekürt. Ihnen winken Preisgelder von jeweils 4.000 Euro.
Der Borbecker Bezirksbürgermeister Helmut Kehlbreier bringt es auf den Punkt: „Diese Aktion, speziell die Idee mit dem Koffer von RWE, halte ich für zukunftsweisend. Die Kinder werden früh gefördert und lernen so, sich für ihre Umwelt einzusetzen. So besteht auch die Hoffnung, dass sich das Gelernte der Kinder auf die Eltern überträgt. Der Gesamtschule Borbeck drücke ich in jedem Fall die Daumen, dass sie als Sieger aus dem Projekt hervorgeht!“
Bis dahin wird dort fleißig gespielt und gekämpft gegen die gefährlichen Energiemonster... Fotos: Decker
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