Jeck sind jetzt Junge auf Jahrhundert-"Lady"

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Der Kracher, die Jahrhundertfeier von Essen Nord im Colosseum-Theater - doch es gibt immer wieder neue Überraschungen bei der Wohn-Lady! Fotos: Gohl
  Vorbild – Wohnungsgenossenschaft Essen-Nord – mit scharfen Krachern!

Wer wird schon 100 Jahre – ohne klapprig, zittrig zu sein? Wir kennen ein Power-Paradebeispiel, wie ein Unternehmen mit Glanz und Gloria 100 Jahre in aller Munde bleibt: Die Wohnungsgenossenschaft Essen Nord eG. Mit zig tausend Mitarbeitern? Nö. Mit Wolkenkratz-Höhenflug, pompös, glamourös? Auch daneben getippt. Eher romantisch. Die heiße Liebe beginnt in Essen, Zentrale Hedwig-Dransfeld-Platz. Mit 22 Mitarbeitern. Eine spannende, wahre Geschichte…

Vieles erinnert an früher. Die schnuckeligen, schmucken Hirtsiefer-Häuser. Der langgezogene, heimelige, bescheidene Firmensitz Hedwig-Dransfeld-Platz. Man fühlt sich sofort Zuhause. Wohlbehagen, das hat sich das Unternehmen auf die Jahrhundert-Fahne geschrieben. Immer auf die Bedürfnisse der Bewohner der Genossenschaftswohnungen einzugehen. Glanzpunkte: Gehobene Wohnqualität.

Rückblick: So hatten Gründer der Genossenschaft als Architekten den Mülheimer Theodor Suhnel engagiert, der mit dem Essener Stadterweiterungsamt die Bebauungspläne für die spätere Hirtsiefer-Kolonie und ihre Erweiterung zeichnete. Er orientierte sich eindeutig an der Architektur der Margarethenhöhe. Warum? Der Feingeist liebt die Schönheit. Perfektion. Genau wie die Keimzelle Hirtsiefer-Siedlung! Sehen, sich verlieben. Denkmalgeschützt mit Postkartenidylle.

Zur Gegenwart: Uni. Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Franz Peter Lang, Vorsitzender der Wohnungsgenossenschaft, skizziert die Daueraufgaben, das absolut wichtige, ewig wieder Vorausschauende auf die Bedürfnisse der Mieter. Mit einem Satz. „Die alte Dame wurde immer wieder aufgepeppt“, erwähnt er bescheiden. Folglich legte mit den Jahren, Jahrzehnten die „Wohn-Dame“ an Zuwachs drauf. Essen-Nord nahm an „Wohn-Kindern zu mit Stoppenberg, Frillendorf, Katernberg, Schonnebeck. Aber da gibt’s noch Besonderheiten…

Auf den Leib geschnitten wurden die Bauten mit modischen Finessen. Immer am Ball bleiben lautet die Devise. Bau-Ausdehnungen begannen. Nach zusätzlichen Wohnungsbeständen wurde geschaut und gebaut. Vorgaben: Von Essen aus, Radius ca. 40 Kilometer, gut erreichbar. Fortan ziehen Häuser an in Mülheim, Ratingen, Dülmen, Düsseldorf. „Es gibt bei uns immer Freude am Bauen. Wir sind die größten Mittelständler.“ Fazit: 680 Häuser mit 3400 Mietwohnungen, auch Eigentumswohnungen. In die wir viele Millionen Euro rein steckten“, strahlt Franz Peter Lang.

Jetzt also der Höhenflug? Quatsch. „Unser Hauptstandbein ist und bleibt die Vermietung von Wohnungen. Vermögen circa 200 Millionen Euro“ ergänzt Klaus Grewer, Mitglied des Vorstandes. Übrigens, er ist auch ein „Wohlfühl“-Beispiel. Seit 1965 setzt er sich mit heißen Herzen bei dem Unternehmen ein. Mit viel Freude, Lust auf Fortschaft, auf was Bewegen.

Bewegt wurde auch der Mammut-Jahrhundert-Name „Wohnungsgenossenschaft Essen-Nord eG“ durch Contact GmbH, Oberhausen. Mit frisch „frisiertem“ Kopf, modern, kompakt: Essen-Nord! Zack! Frühlingsfrisch, in leichten Farben gelb-grün leuchtet das Logo. Logisch, nicht nur Name und Blickfang, sondern auch ein „Claim“ oder Slogan zieht seitdem. Essen-Nord hat sich für „Freude am Wohnen“ entschieden, Slogan zugleich Programm.

Jetzt die Beine hochlegen? Im Gegenteil. Mit vollem Schwung schwebt das Unternehmen in das zweite Jahrhundert. Verstärkt setzt Esen-Nord auf technologisch-innovative Themen, ohne dabei ihre traditionellen genossenschaftlichen Werte aufzugeben. Schwerpunkte sind u. a. generationengerechtes, Barriere freies Wohnen sowie nachhaltige Technologien zur Energieeinsparung.

„Wir leben in einem Ballungsraum mit mehr Grün als Häuser“, schmunzelt stolz Franz Peter Lang. Zeigt das druckfrische Buch „2014 – Flug über 100 Jahre Essen-Nord“. Mit Nachschlag. Star-Architekten verewigten im 1070 seitigen pfundsstarken Wälzer „Paradise Planned“ gar die Essener Hirtsiefer-Gartensiedlung.

Also, Jubel, Trubel, Heiterkeit. So richtig kräftig zum Jubiläum auf die Pauke gehauen wurde Karnevalssonntag im Colosseum-Theater. Mit Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Sport, Kirche, Fernsehen. Dann zischte am 7. Juni die Rakete leuchtend los mit über 3000 Mietern! Im malerischen Bockmühlenpark, Altendorf. Stimmungsreich, schillernd. Mit Sportgrößen, Dönekes, tollem Flair.

Und am 30. August, Feldmannshof, waren zur nächsten Fete alle wieder putzmunter. Schwelgten in Spitzen-Stimmung.

Noch neigt sich das Jahr nicht dem Ende zu. Wetten, die fruchtbare Jahrhundert-Lady Essen-Nord macht Unmögliches möglich.
Glückwunsch!
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Hermann Schmidt aus Essen-West | 03.10.2014 | 11:52  
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