Karsamstag: Kindertag - mit Markthändler-Geschenken

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Besondere Bescherung - 7. April!!!

Richtig besessen ist Sabine Zwer von ihrer Idee. Wer die „Brötchen-Biene“ vom Frohnhauser Markt kennt, weiß, dass sie sich dann mit Energie in die Tat rein frisst. „Viele Kinder wissen, dass es den Markt gibt. Aber wie spornen wir die Jugend an, dass sie liebend gerne zu uns kommen?“ Ihr Gedanke zündete bei den Markthändlern. Also, liebe Kinderlein – Karsamstag warten Überraschungen auf Euch. Der Count down läuft aber jetzt…

Drei Mal in der Woche wird der 100- jährige Kult-Markt in Frohnhausen quasi betreten. Immer dienstags, donnerstags, samstags. 2012 ist sein Jahrhundert-Jahr! Ach ja! Ungläubig, etwas betreten gucken die Händler – weil sie schlicht das Feier-Datum fast vergessen haben; zumal noch alle so jung aussehen…
So Sabine Zwer. „Bienchen“ will wieder Schmiss, Schwung auf die Marktfläche bringen, „denn auch ich möchte noch lange meinen Arbeitsplatz behalten.“ Ab jetzt soll monatlich den Kids auf dem Markt was geboten werden. Es soll summen und brummen auf dem Marktplatz mit Kindern.

Die Händler-Überraschung am 7. April, ab 10 Uhr, besteht aber nicht nur aus Nehmen. Sondern die Kinder sollen auch was Geben! Jawoll.
Aufgabe 1: Wer mitmachen möchte, muss sich hurtig in die Liste bei Sabine Zwer, Frohnhauser Markt, Stand „Niederrhein. Landbäckerei“, eintragen. Mehr nicht…
Moment! Aufgabe 2: Karsamstag geht’s dann los mit Eierlaufen mal anders, Sackhüpfen, Geschicklichkeitsspielen und mehr. Ach du dickes Ei, dabei dreht sich eben alles um die ovale Leckerei. Wer feuert die Kinder an, wer überwacht sie? Klar, die Tochter von Brötchen-Biene samt Freundinnen.

Höhepunkt: Wer mitmacht – egal Gewinner oder Verlierer – erhält als Markt-Gabe eine Oster-Glitzer-Dose, gefüllt mit Gaben von den Händlern wie Waffel-Gutschein, Äpfel, Kuchen, Würstchen… eben alles von A-Z. Also, alle Kinder, die in der Liste stehen, gehen nicht leer aus. Sonst heißt es vielleicht nachher: „Pech gehabt…“
Schlag auf Schlag sollen monatlich Kinder-Aktivitäten stattfinden. Spitzbübisch grinst Sabine Zwer: „Im November feiern wir erstmalig St. Martin auf dem Frohnhauser Markt. Ein Pferd haben wir schon. Im Notfall mach ich den armen Mann.“ Mit halbem Mantel. Aber doch nicht mit halber Hose…?

Gewiss ist jedoch, dass Frohnhauser Markthändler stets heiße Herzen haben für Kinder.

100 Jahre Frohnhauser Markt
„Zur Eröffnung des Frohnhauser Marktes 1912 gingen mehrere Großhändler des Essener Obst- und Gemüsegroßhandels auf diesen Wochenmarkt. Außerdem kamen zahlreiche Kötter und Bauern aus der Umgebung von Essen, die ihren Überschuss an Kartoffeln, Äpfeln etc. auf dem Markt anboten…“ Auszug aus der Studienarbeit der Essenerin Annette Rudolph.
Der älteste und flächengrößte Essener Markt wurde 1992 aufgemöbelt. „Reingebuttert“ wurden in den damals 80-Jährigen 5 Mio. Mark für neuen Bodenbelag, Blumenbeete, Kuppeln und Kunst des Folkwang-Künstlers Professor Johannes Brus mit dem Objekt „Das blaue Pferd“. Fotos: Gohl
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