Paris - so schrecklich nah

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Samstagmorgen. Gemütlich Frühstücken. In Ruhe Zeitung lesen. Einkaufen. Im Geschäft, zwischen Bananen-, Milchkauf, frage ich meine Nachbarin: „Alles gesund?“ „Haben Sie die Nachrichten nicht gehört?“ „Nö.“ „Blutbad in Paris. 132 Tote! Weit über 300 Verletzte..."

Mein Lächeln erstarrt. Eiseskälte saust durch meinen Körper. Wie durch Watte höre ich Wortfetzen: Paris, Krieg, Algerien, Anschläge, Stadion, Fußballmannschaft…

Hilfe! Nur noch schnell weg. Frische Luft. Gegenüber zum Markt. Zwei junge Männer kommen mit mir zum Kartoffelhändler Dotten. Auch hier ist der Terroranschlag Thema. „Eine Freundin ist in Paris. Wir haben die ganze Nacht versucht, sie zu erreichen. Heute Morgen meldete sie sich endlich…“ Impulsiv drücke ich beiden die Hand. Sie umarmen mich. Kerzen flackern an einigen Ständen...Ich habe Angst!
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 16.11.2015 | 10:10  
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