Riesen-Rauschrohr-Riehlparklindwurm und mehr

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Was ist das denn…? Tja, das Geheimnis der Bodelschwinghschüler mit ihren künstlerischen Rohren - steht im Text. Fotos: Schattberg
 
Ich bin wieder da....Der Ferienspatz!
Starker Fest-Auftakt – bunteste Treiben aller Zeiten Stadtteil-übergreifend!

Es gibt Sachen, die – potz blitz – sprachlos machen - so auch Bürgermeister Rudolf Jelinek. Gong 14 Uhr, Riehlparkfest. Jelinek steht auf der Bühne, doch alle Hälse recken sich nach hinten. Ein farbenprächtiger Fußmarsch mit 226 Bodelschwingh-Grundschülern ist der Magnet. „Was machen die denn da?“, will Jelinek wissen. Hallo, die Schüler sind mittlerweile Europa-weit bekannt…

452 Füßchen trippeln von der Altendorfer Schule mit Rauschrohren – wie einst die Schamanen – mit Rektorin Hanne Herz-Höhnke und Personal – nach Frohnhausen. Ziel: Eröffnung Riehlpark-Tummelfest für Jung und Alt. Genau vor einer Woche düsten die Altendorfer Schüler mit Rauschrohren, Bussen zur Nordsee, „um das Meer zum ersten Mal zu sehen, zu erleben“, strahlt die Rektorin. Ob Holland, Stockholm, Riehlpark Essen, diese bunten Kinder mit ihren künstlerisch verzauberten Regenrohren sind überall herrliche Hingucker. Übrigens, zurück nach Altendorf, gingen die Schüler wieder zu Fuß!

Der Bürgermeister ist berauscht von dieser achtungsvollen Schul-Aktion. „Einmalig schön!“ Jelineks Begrüßungsworte verheißen dann trotz Nieselregen Verlockendes: „In den nächsten Stunden findet man hier alles, was das Kinderherz höher schlagen lässt: Schminkstände, Kindertanzaufführungen, leckere Grillsachen und noch mehr…Solche Feste beleben den Stadtteile und den Zusammenhalt der Menschen hier in Frohnhausen. Gemeinschaften im Stadtteil wachsen aus gemeinsamen Erlebnissen. Zugezogene können Kontakte knüpfen, Alteingesessene sich wieder sehen.“ Kleines Feuerwerk: „Ohne viele helfende Hände, ohne Engagement der Kitas, Familienzentren und Schulen, ohne Vereine und Organisationen wäre nicht ein tolles Bühnenprogramm gelungen.“

Applaus prasselt auf die Stadtteile auch von Anna Konicks, Jugendamt: „Ich find es schön, dass Altendorf und Frohnhausen hier zusammenkommen, die Stadtteile sich begegnen. Die Rauschrohr-Aktion ist absolut genial. Manche Kinder kommen ja überhaupt nicht über ihren Stadtteil hinaus…“

Begeisterung steht im Gesicht von Martina Sonnenberg, Leiterin Familienzentrum Postreitweg und Nicole Fritz. „Die Rauschrohr-Überraschung ist super. Fällt auf, bunt, farbenprächtig.“ Auch ihr KiTa-Stand fällt auf mit buntem Obst, Gemüse – eine Oase der Sinne, der Köstlichkeiten plus Bewegungssport.

Schwupps – was ist denn das? Ansturm auf den Stand vom Jugendamt – Allgemeiner Sozialdienst. Luft anhalten: Zig Luftballons werden aufgeblasen, sofort Katharina Gökel von Kindern aus der Hand gerissen. Am Stand können sich Eltern schlau machen zu Ferienspatz-Angeboten, Ferienpässen werden ausgestellt.

Bezirksbürgermeister Klaus Persch freudig: „Ich bin wieder mal total begeistert, wie das Fest ankommt, bei Schulen, Kitas, trotz des miesen Wetters. Endlich findet wieder richtig Leben im Riehlpark statt.“ Ohne Knete läuft nix. Die Bezirksvertretung III machte für die Fete 2000 Euro flüssig, „zum Wohl unserer Kinder“, plaudert Persch.

Doris Eisenmenger, stellv. Bezirksbürgermeisterin, bestätigt: „Der Regen kann die spielfreudigen Kinder (auch die Erwachsenen) nicht abschrecken. Ich bin immer sehr erfreut, den Kindern zusehen zu können. Die kleinen veränderten – geschminkten Gesichter. Interessant die Vorträge, Aktionen. Die Spiele vereinigen alle Altersklassen. Auch wenn ich pitschnass nach Hause gehe, es sind schöne Stunden.“

Was treibt der Kleine denn da auf der matschigen Wiese? „Der probiert unsere Treträder“, freuen sich Tatjana Dreier mit Vesna Hellwig, Diakoniewerk.
Schlange-Stehen bei den Stadtpiraten, Kita MGH. Armbänder aus kleinen Plastikschläuchen, mit Krepppapier gefüllt, sind heiß begehrt. Liana (7) trägt das bunte Band stolz. „Auch morgen in der Schule.“

Die Bühne gehört immer wieder TV Cronenberg 1887. Die jungen Turnerinnen beweisen mutig ihre Gelenkigkeit, Trainerin Anja Bierkant macht’s mit Fingerschnippen.

Wetterhart sind alle. Claudia Schlüter, TV Cronenberg, bilanziert gegen Festschluss: „Egal welches Angebot – Zöpfe flechten, Armbänder schneiden, Schatzkiste aus dem Sand Buddeln, Zumba-Tanz, Aufführung der Diergardt- und Berliner Schule „Die kleine Raupe Nimmersatt“, Lieder vom Familienzentrum „Kleine Arche“, KiTa „Bärenhöhle“ –
alle hatten Premiere, alle waren super!“
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1 Kommentar
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 03.06.2016 | 12:39  
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