Vom Autostrich zum futuristischen Büro-/Hotel-Komplex

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Draußen Taufe mit Starkregen - drinnen starke Reden im Minutentakt auf das Europa-Center AG. Vorn re. Investor/Projektentwickler Dipl.-M. Uwe H. Suhr - Oberbürgermeister Thomas Kufen. Foto: Schattberg
 
Andreas Strausfeld, Vorsitzender Geschäftsführung Bitmarck, (li.) stand vor einer fast unlösbaren Rechenaufgabe... Doch sie ziehen alle an einem Strang: mit Mario Pick, NOVUM Group, re. Axel Kiel, Mitglied des Vorstandes Europa Center AG ist happy, "ein Hotel kann dieses Quartier gut gebrauchen." Foto: Schattberg
Europa-Center AG – Krupp-/ Friedrichstraße – Vorbild für beste Stadtentwicklung!

Vor Jahren zog die Schederhofstraße begehrliche heiße Blicke an – als Straßenstrich. Pffff. Luft raus. „Vor 20 Jahren sah das Gelände nicht sehr vertrauenswürdig aus. Es gab den Autostrich und ein veraltetes Finanzamtsgebäude auf dem verwahrlosten Gelände“, erinnert Uwe H. Suhr Dipl.-M. FCIM, Aufsichtsratsvorsitzender (stellv.) und Stiftung - beim prall gefüllten Baustellenfest. Doch der Visionär führt Fakten an, die seine zielstrebige, hanseatische Zähigkeit als Goldgräber bestätigen…

„Die Funktion eines mutigen Investor/Projektentwicklers ist es, Stadtteile zu verändern und aufzuwerten, auch wenn dieser Prozess sich über fast 20 Jahre hinstrecken kann.“ Stolz ist Suhr auf das Gesamtergebnis! In 3 Bauabschnitten sind über 75000 qm entstanden für diverse gewerbliche Nutzungen mit einem Gesamtvolumen von über 125 Mio. Euro! Damit haben wir einen der größten Gebäudekomplexe in der Stadt Essen entwickelt, somit diesen Standort erheblich aufgewertet", fächert frohgelaunt Suhr auf.
"Gleichzeitig hoffe ich, dass der von unseren Stiftungen geförderte städtebauliche Wettbewerb für die Süd-West-Stadt Essen – mit der großen Unterstützung von der Stadtplanung – in den nächsten Jahrzehnten in Teilen realisiert wird, um die Attraktivität der Süd-West-Stadt für die Zukunft zu festigen. Mit der Übergabe der Flächen an unsere neuen Mieter Bitmarck-Büro und Novum-Hotel zum Herbst findet damit unsere bisherige Leistung in Essen einen würdigen Abschluss.“

Tja, kommt Ihnen der Name Europa Center nicht bekannt vor? Richtig! Suhr plaudert aus: „Auch wenn wir inzwischen unser 23. Europa-Center – in der schönen Stadt Barcelona im Rahmen unserer erweiterten Europastrategie errichten – glauben wir fest an die Zukunft von Essen, der zukünftigen Metropole Ruhr!“ Prost auf den Gründer Uwe H. Suhr!

Beifall prasselt - auch auf Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Dass wir heute gemeinsam feiern, verdanken wir in erster Linie der Vorstellungskraft der Investoren, Planer und Entwickler. Sie haben mit Mut und Ideen an den Standort geglaubt. Die Europa-Center AG, wir als Stadt und die EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft MbH haben hier am Standort gemeinsam vieles auf den Weg bringen können."

Die Erfolgskurve steigt immens. „Wenn mit dem nunmehr letzten Bauabschnitt bald die Zentrale des Unternehmens Bitmarck und ein Novum Style Hotel hier ihren neuen Standort haben, ist dies letztlich auch eine Referenz für gut gelungene Stadtentwicklung - die an vielen Stellen Zeichen setzt: etwa mit der fertiggestellten Zentrale der Schenker AG hier in unmittelbarer Nähe. Dazu gehört auch der neue Unternehmenssitz des Energiedienstleisters ista, die gerade im Bau befindliche Zentrale der Brenntag AG im Gruga-Carree oder der Neubau der FUNKE Mediengruppe im Universitätsviertel. Nicht zu vergessen, der im Bau befindliche neue Verwaltungssitz der RAG-Stiftung auf Zollverein.“

Strahlen bei Andreas Strausfeld, Vorsitzender Geschäftsführung Bitmarck. Er zitiert Philosoph Demokrit: Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende! "Bitmarck an sich ist ein noch recht junges Unternehmen – zehn-Jähriges 2018 - aber tatsächlich bereits sehr viel länger und tiefer mit der Stadt Essen verwurzelt. Die eigentliche Geburtsstunde erfolgte Mitte der 80-er mit Gründung der ISKV (Informationssysteme in der gesetzlichen Krankenversicherung) über die 1994 gegründete ARGE ISKV, aus der dann 2008 die Bitmarck Holding GmbH als IT-Zusammenschluss von Wettbewerbern im Kerngeschäft der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung hervorgegangen ist.“

Die Rechenaufgabe von Andreas Strausfeld schien zunächst unlösbar:
Für 700 auf drei Standorte verteilte Mitarbeiter ein geeignetes Gebäude und einen passenden Partner zu finden. „Erst das Europa-Center hat unsere Ansprüche voll erfüllt. Moderne Bürokonzepte, hohe Qualität, zentrale Lage. Optimale interne Planungen, gutes Zusammenspiel aller übergreifender agierender Partner.“ Was die unmittelbare Infrastruktur angeht – sein Tipp: „Kleiner Supermarkt…“

Zusätzlich entsteht auf sieben Geschossen das Novum Style Hotel mit einer Fläche von ca. 2.300 m2. Geplant sind 145 Zimmer à 22m2 mit 3-Sterne-Klassifizierung. Entworfen wurde das Gebäudeensemble vom Essener Architekturbüro Koschany + Zimmer Architekten KZA.
Ole Bahr, Projektleiter des Hotelbaus, optimistisch: „Wir liegen gut in der Zeit. In enger Zusammenarbeit mit dem Hotelpächter NOVUM ist es gelungen, den Endtermin für das Projekt nach vorn zu verlegen.“

Axel Kiel, Vorstandsmitglied Europa Center AG: „Ein Hotel kann dieses Quartier gut gebrauchen!“

Leuchtende Augen bei Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Best, Stadtdirektor: „Ein ganz hervorragender Entwicklungs-Standort in zentraler Lage Essen, der lange vernachlässigt wurde. Das Europa-Center hat die Situation erkannt, bestens genutzt.“
Ach ja, Büro- und Hotelkomplex sollen Ende November glänzen – mit Beginn der Essener Lichterwochen…
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3 Kommentare
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 29.06.2017 | 21:59  
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 29.06.2017 | 21:59  
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Andrè M. Pietroschek aus Essen-Ruhr | 02.07.2017 | 21:26  
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