Wohnen neu definiert im Uferviertel Altendorf

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Gestalten das Wohnen in Essen - hier im Uferviertel - neu (von links): Dirk Breiskorn (FuK-Geschäftsführer), Dirk Miklikowski (Allbau-Vorstand) und Sozialdezernent Peter Renzel.
 
Wohnen am See wird in Altendorf Wirklichkeit. Die hellen Häuser in der Mitte sind bereits fertig gestellt, links wird noch gebaut.
Allbau baut für zukunftsorientiertes Wohnen

Das Konzept ist klar: Einziehen und Wohlfühlen. Aber… „Wer sich einmal in seinem Umfeld eingelebt hat, eine schöne Wohnung eingerichtet und Familie gegründet hat, sollte in diesem Zuhause auch bis ins hohe Alter bleiben können“, sind für Allbau-Vorstand Dirk Miklikowski ausschlaggebende Gedanken, die eine ganz neue Umsetzung von Wohnen in Essen forderten.

Mit ihrem derzeitigen Bauprojekt im Uferviertel setzt die Allbau Immobiliengesellschaft diese Gedanken erneut in die Tat um.

Sieben Gebäude mit insgesamt 62 Wohneinheiten verschiedenster Größen entstehen derzeit an der Rüselstraße im Uferviertel mit Blick auf den entstehenden Niederfeldsee. Modern und hochwertig sollen die neuen Wohnungen die alten Gebäude ersetzen, deren Bausubstanz zu schlecht war, um sie für dieses generationsübergreifende und aufwendige Projekt barrierefreien Wohnens zu erhalten.

Der Begriff „Zuhause“ bedeutet für den Allbau Vorsitzenden nicht allein, eine Wohnung zu mieten. „Es sind die Nachbarn, die Nahversorgung wie Angebote für Gesundheit und Einzelhandel, Freizeitangebote und die Sicherheit, auch in hohem Alter in vertrauter Umgebung gut versorgt zu sein, die ein richtiges Zuhause ausmachen“, erklärt er. Wer weiß in einer Großstadt wie Essen schon um die Sorgen und Nöte oder die Feiern und Freuden des Nachbarn.
„Es ist kein gesundes Verhältnis, nur einen Bezug über Müllprobleme und Lärm zueinander zu finden.“ Treuer Kooperationspartner der Wohnungsgesellschaft ist die Familien und Krankenpflege e.V., kurz FuK.

Gemeinsam haben sie vor genau fünf Jahren das Pilotprojekt zum „selbstbestimmten Wohnen mit Versorgungssicherheit“ in Holsterhausen auf der Holderlinstraße 2 in die Tat umgesetzt.

Jung und Alt
gestalten Essen

Wie auch dort soll es nun in den neuen Immobilien am Uferviertel in Altendorf ein Büro und eine Pflegestelle der FuK geben, als Anlaufpunkt und Treffpunkt für die älteren Bewohner, wo nicht Schwäche und Krankheit, sondern das Leben im Vordergrund stehen sollen. „Wir bieten unser gesamtes Dienstleistungsspektrum an, um individuelle Begleitung zu gewährleisten“, unter­streicht Dirk Breiskorn, der als Geschäftsführer der FuK eng mit der Allbau AG zusammenarbeitet.

„Der Inklusions- Bergiff muss erweitert werden“, macht Miklikowski deutlich. „Nicht nur in Schulen sollten wir für Gemeinschaft und Zusammenhalt sorgen und schwächere Mitmenschen integrieren“, betont er mit Enthusiasmus.
Dieser Ansatz gehöre auch nach Hause und in die Nachbarschaft.
Das Allbau-Team nimmt sich dieser Themen rund um „Stabilität im Alltag, Quartiersbezüge, Altersvorsorge und Nahversorgung“ an. Schlagworte, hinter denen ein großer und durchdachter Umsatzplan steht.

„Und hier wird nicht gesprochen, hier wird getan“, freut sich Peter Renzel, der sich als Sozialdezernent der Stadt Essen mit an diesem Projekt, vorrangig der kleinräumigeren Stadtteilorientierung und Umfeld-Strukturierung, beteiligt.
„Essen wird immer älter. Es bedarf eines sofortigen Umdenkens um dem Abschieben der älteren Generation in Altersheime und den Abzug der jüngeren entgegenzuwirken“.

„Jung und Alt gestalten Essen“ ist das Motto des Seniorenbeirates Essen, welcher sich ebenfalls an den Projekten der Allbau tatkräftig beteiligt.
Ingeborg Schrader, Vorsitzende des Beirates und FuK, betrachtet das bereits in die Tat umgesetzte Projekt Hölderlin 2 mit strahlenden Augen. „Hier fühlen sich die Bewohner so wohl“, sagt sie. „Das Konzept bietet endlich die notwendigen Chancen, das Altersheim weit hinauszuzögern oder gar ganz unnötig zu machen. Es gibt Kindertagesstätten, um den Eltern Freiräume zu schaffen. Warum sollte es das nicht auch für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen geben?“, fragt Schrader. „Hier in den neuen Gebäuden an der Rüselstraße wird gemeinsam gekocht, geredet, gestrickt werden“, freut sie sich.

Den Menschen wird ein fester Tagesrhythmus geboten und pflegende Angehörige können so entlastet werden. Auf rund 270 Quadratmetern können täglich von 9 bis 16 Uhr etwa zwölf Patienten und Patientinnen teilstationär betreut werden. Die FuK wird auch mit einer Pflegedienstniederlassung mit ambulantem Pflegedienst, Hausnotruf, hauswirtschaftlicher Dienstleistung und vielem mehr in einem der sieben geplanten Gebäude am Niederfeldsee vertreten sein.

„Und damit unsere Mieter sich von Beginn an kennenlernen können und erste Hürden überwunden werden, bieten wir allen neuen Bewohnern ein „Speed-Dating“ an. Gemeinsame Unternehmungen, Aktionen rund um das Wohngebiet und Kaffeeklatsch werden durch uns organisiert“, rundet Miklikowski das ohnehin umfangreiche Konzept ab. „Welchen Nachbarn habe ich zukünftig und wo finde ich Unterstützung sind essenzielle Fragen unserer Mieter und es ist unser Auftrag, hier Plattformen zu schaffen für das Wachsen gemeinschaftlichen Nebeneinanders.“

Einige Wohnungen im Uferviertel sind bereits bewohnt.
Wo jetzt noch eine große Baustelle prangt als Teil des großen Stadtumbauprojektes, wird bald viel Leben einkehren. Bis Sommer 2014 plant Allbau die Gebäude fertig gestellt zu haben.
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10 Kommentare
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Hermann Schmidt aus Essen-West | 20.11.2013 | 22:03  
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Renate Sültz aus Lünen | 21.11.2013 | 00:56  
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Hermann Schmidt aus Essen-West | 21.11.2013 | 09:25  
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Renate Sültz aus Lünen | 21.11.2013 | 20:30  
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Wolfgang Valasek aus Essen-West | 22.11.2013 | 11:42  
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Hermann Schmidt aus Essen-West | 22.11.2013 | 14:59  
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Augustine Gueffroy aus Essen-West | 26.11.2013 | 13:55  
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Renate Sültz aus Lünen | 26.11.2013 | 14:22  
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Augustine Gueffroy aus Essen-West | 27.11.2013 | 10:25  
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Hermann Schmidt aus Essen-West | 29.11.2013 | 09:43  
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