Die Haie sind zurück im Aquazoo Löbbecke Museum

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Zwei Schwarzspitzenriffhaie wurden am Mittwoch, 13. September, aus Hamburg nach Düsseldorf transportiert. Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer

Von der Waterkant zum Rhein führte die Reise von zwei Schwarzspitzenriffhaien, dann hatten sie ihr Ziel erreicht: Seit Mittwoch, 13. September, ziehen die Haie ihre Bahnen im Becken des Aquazoo Löbbecke Museum.

Vom Tropenaquarium des Tierpark Hagenbeck nach Düsseldorf wurden die Tiere am Mittwochmorgen von der Spezialfirma "De Jong Marinelife B. V." transportiert. Die Haie wurden bereits am Montag, 11. September, durch zwei tauchende Tierpfleger des Tropenaquariums gefangen und in ein Quarantänebecken, das rund 200.000 Liter umfasst, gesetzt. Bevor die Tiere in den Transporter konnten, mussten zunächst 11.000 Liter Meerwasser in das Becken im Truck gepumpt werden, in dem die Haie dann den Transport verbracht haben. Begleitet wurden die zwei männlichen Schwarzspitzenriffhaie (Carcharhinus melanopterus) noch von einer Netzmuräne (Gymnothorax favagineus), die ebenfalls ihr neues Zuhause im Haibecken des Aquazoo Löbbecke Museum findet. Sowohl die Haie als auch die Muräne sind alte Bekannte - sie wurden für die Sanierung abgegeben und kehrten nun wieder zurück.

Das Alter der beiden Schwarzsspitzenriffhaie liegt bei etwa 14 bis 15 Jahren. Sie kamen 2003 als junge Tiere in den Aquazoo. Mittlerweile sind sie 1,40 Meter lang und wiegen rund 12 Kilogramm. Die Muräne kam 2004 nach Düsseldorf. Sie wiegt 5 Kilogramm.

Das Haibecken ist einer der Höhepunkte im sanierten Aquazoo Löbbecke Museum. Es umfasst rund 250.000 Liter Meerwasser. Neben den Schwarzspitzenriffhaien und der Netzmuräne leben auch drei Kuhnasenrochen, zwei Kuhls-Stechrochen und einige Wirbellose wie Seeigel, Demoisellen und Anemonen mit ihren Clownfischen im Becken.

Papageitaucher ebenfalls angekommen

Bereits in der vergangenen Woche sind die zwei Papageitaucher im Aquazoo angekommen. Die sehr sensiblen Tiere befinden sich mometan jedoch noch in der Eingewöhnungsphase. Um die jungen Tiere langsam an ihr neues Zuhause zu gewöhnen und unnötigen Stress zu vermeiden, sind die Scheiben des Beckens noch verdeckt. Pünktlich zum 22. September können die Tiere dann aber von den Besucherinnen und Besuchern bestaunt werden.
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2 Kommentare
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Marlies Bluhm aus Düsseldorf | 14.09.2017 | 14:01  
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Bruni Rentzing aus Düsseldorf | 16.09.2017 | 21:18  
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