Von See zu See - eine Exkursion durch Altendorf

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Die Exkursion mit Referentin Ricarda Fischer (links) vom Amt für Stadtteilentwicklung startete auf dem Platz hinter der Christuskirche in Altendorf.
 
Hier spielt das Leben: Der Weg führte vorbei an der Altendorfer Straße.

In Altendorf hat sich in den letzten Jahren eine ganze Menge getan. Mit dem Niederfeldsee und dem Krupp-Park sind mitten im bevölkerungsreichen Stadtteil mit 22.385 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) zwei große Grünflächen zur Erholung entstanden. Im Rahmen des Projektes "Mein grüner Essener Westen" in der "Grünen Hauptstadt Europas - Essen 2017" gabe's nun eine Exkursion durch den Stadtteil mit Referentin Ricarda Fischer, Sozialarbeiterin im Amt für Stadtentwicklung.

Gleich neun Baumaßnahmen sind in der aktuellen Karte des Amtes für Stadterneuerung und Bodenmanagement der Stadt Essen verzeichnet. Die meisten von ihnen sind bereits fertiggestellt. "Neben den Großprojekten wie der Neugestaltung des Ehrenzeller Platzes und der Altendorfer Straße fallen auch zahlreiche Fassaden von Häusern im Stadtteil auf", so Ricarda Fischer. "Das Fassadenprogramm ist Teil des Programms "Soziale Stadt", ein Förderprogramm für benachteiligte Stadtteile, die vom Strukturwandel und demografischen Wandel besonders betroffen sind."
Schon vor einigen Jahren wurde als eines der ersten Projekte der Platz hinter der Christuskirche umgestaltet. "Unter Beteiligung der Anwohner", betont Ricarda Fischer, die Stadtteilarbeit in Altendorf macht.
Genau dort startete die Exkursion mit rund zwei Dutzend interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Danach ging's vorbei an der belebten Altendorfer Straße, weiter zum nahen Niederfeldsee an dem die Allbau AG neue Wohnungen errichtet hat. "Drei weitere Häuser sind in der Planung", verrät Ricarda Fischer. "Der Mieter-Wechsel ist ausgesprochen gering. Ein Zeichen, dass sich die Bewohner dort wohl fühlen."
Auch die Bepflanzung rund um den See hat sich in den letzten Jahren prächtig entwickelt. "Toll, wie grün es hier ist", so die einhellige Meinung der Teilnehmer des Stadtteilspaziergangs.
Über die Radwegeverbindung der Rheinischen Bahn und zwei Brückenbauwerke war nach kurzem Fußmarsch auch schon der Krupp-Park erreicht. Auch hier gibt's einen See und es konnten kleine Boote beobachtet werden, die von Modellbauern zu Wasser gelassen wurden. Die Enten scheint's nicht das muntere Treiben nicht weiter zu stören.
"Baden verboten gilt für beide Seen", betont Ricarda Fischer und erklärt: "Die Gewässer werden durch Regenwasser der umliegenden Häuser gespeist."
Es lohnt sich also, den Stadtteil und seine Erholungs-Möglichkeiten einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. "In unserer Arbeit haben wir festgestellt, dass manche Altendorfer noch nie am Niederfeldsee oder im Krupp-Park waren. Dabei ist ein Besuch eine gelungene Abwechslung mitten im Grün der Großstadt."

Exkursion

Und hier der Termin der letzten Exkursion im Rahmen des Projektes "Mein grüner Essener Westen". Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Freitag, 4. August, 18 Uhr:
Treffpunkt: Eingang des Kleingartenvereins Essen-Altendorf, Anlage verlängerte Grieperstraße
Thema: Kleingarten 2017 - Zu Gast in einer Kleingartenanlage inmitten der Großstadt
Referent: Rainer Weddeling, Vorsitzender des Kleingartenvereins Essen-Altendorf Exkursion
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