Afghanistan trifft Deutschland

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Die afghanische Ministerin Nasrin Oryakhil besucht die Gervinusschule und gibt den Kindern sehr gerne auch ein Autogramm.
Essen ist multikulti und auch in der Gervinusschule Standort Diergardtstrasse bietet sich ein gleiches Bild: Kinder aus verschiedenen Nationen, Kulturkreisen und Herkunftsländern besuchen zusammen die erste bis vierte Klasse.
Auch befinden sich zahlreiche Kinder aus Afghanistan unter den Schülerinnen und Schülern, welche die Zweigstelle der Gervinusschule besuchen. „Daher freut es umso mehr, dass sich die afghanische Ministerin für Arbeit und Soziales dazu bereit erklärt hat, uns einen Besuch abzustatten, sich kurz mit den Kindern zu unterhalten und auch selbst Fragen zu beantworten“, erklärt der Leiter der Einrichtung, Gerhard Gröne. „Der Besuch war zwar sehr kurzfristig und dauerte auch nicht lange, aber den Kindern hat es sicher sehr gefallen. Denn die Idee war, dass Frau Oryakhil eine typisch deutsche multikulturelle Klasse kennenlernen sollte.“
Zustande gekommen ist der Besuch auf Initiative der an der Gervinusschule tätigen Lehrerin Nadya Osmani, deren Vater selbst aus Afghanistan stammt und Kontakt zu dem afghanischen SPD-Politiker Elias Omar vom Ortsverein Bergerhausen hat.
„Als Nadya Osmani uns den Vorschlag unterbreitete, waren wir von der Idee sofort begeistert“, so der Schulleiter weiter. „Wir haben es als Chance für die Kinder wahrgenommen, mal etwas ganz anderes Spannendes und Außergewöhnliches zu erleben.“
Nasrin Oryakhil ist in ihrem Heimatland Afghanistan, wie schon erwähnt, Ministerin für Arbeit und Soziales. Dass sie ihre Arbeit gut macht, bewies die Verleihung des „International Women of Courage Award“: 2014 durfte Oryakhil den Preis, der 2007 von der damaligen Außenministerin der Vereinigten Staaten Condoleezza Rice eingeführt wurde, mit nach Hause nehmen.
„Hier in Essen gibt es einen Verein der deutsch-afghanischen Freundschaft“, so Osmani. „Elias Omar ist darin auch Mitglied, ebenso wie mein Vater. Und weil Omar Nasrin Oryakhil bei ihren Unternehmungen und Terminen begleitet, haben sie es glücklicher Weise auch noch in die Gervinusschule geschafft, obwohl sie einen sehr straffen Zeitplan hatten.“
Auf politischer Ebene war die Ministerin unter anderem im Landtag in Berlin und in Düsseldorf zugegen, ebenso wie, im direkten Anschluss an den Besuch der Gervinusschule in Frohnhausen, zu einem freundschaftlichen Gespräch beim Oberbürgermeister der Stadt Essen, Thomas Kufen (CDU), geladen.
Gefreut hat es die Kinder der Schule in jedem Fall ungemein, so hohen Besuch zu empfangen. Und wie es sich da so gehört, zückten die Jungen und Mädchen sofort ihre Notizblöcke und ließen sich einer nach dem anderen ein Autogramm und eine Widmung hineinschreiben.
„Für und war es sehr schön, dass sie uns besucht hat“, schließt Osmani. „Und auch die Kinder hatten großen Spass und können das Autogramm zu Hause allen zeigen.“
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