Bessere Zukunft für das provisorische Flüchtlingsheim im Optipark

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Grüne Im Optipark beim Ortstermin
Essen: Opti-Park |

Die GRÜNE Ratsfraktion war am 11. November mit der Flüchtlingspoltischen Sprecherin der Landtagsfraktion Monika Düker und Kathrin Richter von Pro Asyl in der Landeseinrichtung für Flüchtlinge im Optipark Essen an der Altendorfer Straße.

Zwischenzeitlich waren dort bis zu 512 Flüchtlinge untergebracht, obwohl die Ursprungsplanungen von deutlich unter 400 Personen ausging. Solche Überlegungen, die alle Beteiligten überfordern müssen, sollen in Zukunft ausgeschlossen werden.

In dieser Notaufnahmeeinrichtung, die vordem als Zwischenquartier der LVR-Klinik genutzt wurde, hatten vor einigen Wochen gewalttätige Übergriffe des mittlerweile ausgetauschten Sicherheitsdienstes und Missstände bei der Essensverteilung und Krankenversorgung sowie die Taschengeldausgabe für landesweite Empörung gesorgt.

Genaueres über die aktuelle Lebenssituation der dort untergebrachten Flüchtlinge und deren Betreuung durch die verantwortliche Bezirksregierung in Arnsberg und die Betreiberfirma Europaen Homecare wissen, wollten auch der Landtagsabgeordnete, Mehrdad Mostofizadeh,viele Mitglieder der Ratsfraktion und Gönül Eglence, Sprecherin des Grünen Kreisverbands.

Erstes Fazit: viele Schwächen sind inzwischen erkannt und im Begriff behoben zu werden. Grüne werden weitere Verbesserungen aktiv begleiten. Es muss gewährleistet sein, dass im Opti-Gewerbepark an Betreuung insbesondere für die Kinder und Beratung mehr investiert wird als derzeit. Nur saubere Betten und Verpflegung reichen nicht aus, um die gewünschte Integration zu ermöglichen.dies ist um so dringender weil wahrscheinlich im Opti-Park noch über 2015 hinaus Menschen untergebracht werden müssen. Ob das noch zu bauende Flüchtlingslager am Overhammshof in Fischlaken so schnell wie geplant seinen Betrieb aufnehmen kann ist zweifelhaft.
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