Darstellung des RVR in Leichter Sprache beschlossen

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Erarbeitung eines Leitfadens für die Verwaltung sollte folgen

Die LINKE im RVR begrüßt den Beschluss der Verbandsversammlung, den Verband in einer Broschüre in „Leichter Sprache“ vorzustellen. Bereits mit dem Beschluss zum Haushalt 2016 hatte die Politik auf Antrag der Fraktion DIE LINKE im Regionalverband Ruhr (RVR) beschlossen, den Internetauftritt des Verbandes barrierefrei und in „Einfacher Sprache“ zu gestalten. Der jetzige Beschluss ist eine sinnvolle Fortsetzung.

„In drei Jahren haben die Bürgerinnen und Bürger im Ruhrgebiet erstmals die Chance selbst zu entscheiden, wer sie im Ruhrparlament vertreten soll,“ so Wolfgang Freye, Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE im RVR dazu. „Das setzt voraus, dass alle Bürgerinnen und Bürger verstehen können, was der RVR macht und welchen Einfluss er auf das Leben, Wohnen und Arbeiten in den Städten und Kreisen des Ruhrgebietes hat. Eine Broschüre zu den Aufgaben des Verbandes ist deshalb für uns ein weiteres Mosaiksteinchen, um auch im RVR die Inklusion konkret voranzubringen.“

Deshalb sprach sich die Fraktion DIE LINKE im RVR auf der letzten Verbandsversammlung auch für den Antrag der Piraten-Fraktion aus, über den deutschlandweit beachteten Bau des Radschnellweg Ruhr eine Publikation in „Leichter Sprache“ herauszugeben. Dieser Antrag scheiterte unverständlicher Weise an der XXL-Koalition.

Wolfgang Freye dazu weiter: „Aus unserer Sicht wäre es sinnvoll als nächstes einen Leitfaden zur barrierefreien Gestaltung der Verwaltungs- und Öffentlichkeitarbeit zu erarbeiten. Über die Darstellung einzelner Projekte könnte man einen höheren Bekanntheitsgrad der Leistungen des RVR bei jenen Menschen erreichen, die Schwierigkeiten mit dem Verstehen der deutschen Sprache haben und diese viel stärker als bisher zur Teilhabe und Mitwirkung anregen.“
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