„Essen ist eine weltoffene Stadt“

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Günther Schröder fühlt sich in seiner Wahlheimat Essen zu Hause (Foto: Privatfoto Günther Schröder)
 
Viel Zeit verbringt der Bezirksvertreter in seinem Garten. (Foto: Privatfoto Günther Schröder)

Günther Schröder, Bezirksvertreter in Essen-West, stellt sich vor und gibt Einblicke in sein abwechslungsreiches Leben.

„Als ich mit meiner Familie nach Essen gezogen bin, hatte ich überhaupt kein Heimweh“, erinnert sich Günther Schröder. Aufgewachsen ist er in Schleswig-Holstein, in einem Ort mit 24.000 Einwohnern. In einem freistehenden Haus mit eigenem Garten verbrachte der Bezirksvertreter eine schöne Kindheit. Die Familie baute Obst und Gemüse selber an und hielt Schweine, Hühner und Kaninchen. Bei der Versorgung der Tiere packten die Kinder fleißig mit an. Doch 1960 zog es die Familie nach Essen. Der Wechsel in die Großstadt fiel dem Bezirksvertreter leicht. „Ich habe sofort Freunde gefunden“, erzählt er. Drei Jahre nach dem Umzug begann Günther Schröder dann seine Lehre bei der damaligen Deutschen Bundesbahn. Dort arbeitete er am Stellwerk, unter anderem als Aufsichtsbeamter und Fahrdienstleiter. 1976 folgte dann der Wechsel ins Büro und eine Anstellung als Geräteverwalter. Zwischen 1996 und 2000 arbeitet er schließlich, bevor er sich zur Ruhe setzte, in der Controlling-Abteilung als Einkäufer. Aber nicht nur im Arbeitsleben spielte die Bahn eine große Rolle. Auch im Privaten beschäftigte sich der Bezirksvertreter eine Zeit lang intensiv mit der Bahn im Miniaturformat. „Meine Modelleisenbahn war sehr detailgetreu. Zum Bespiel habe ich die Stadtbeleuchtung so installiert, dass sie zeitversetzt anging“, erklärt der Wahl-Essener.

Fitter als manch Jugendlicher


Aber auch bei seinen anderen Freizeitaktivitäten ist er mit großem Engagement dabei. Insgesamt ist er bereits bei drei Marathons gelaufen. „Zwei Mal bin ich den Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg und ein Mal den Karstadt-Marathon von Dortmund nach Essen gelaufen“, sagt der aktive Rentner. Aber auch auf dem Fahrrad macht ihm so leicht keiner etwas vor. Wenn er Fahrrad fährt, dann legt er gerne Strecken zwischen 60 und 80 Kilometern zurück. „Das Tempo liegt dann oft bei 20 km/h“, erzählt der Freizeitsportler. Dass er heute noch so fit ist, verdankt er auch dem Turnsport, den er in seiner Jugend betrieb. Neben dem Sport engagiert sich Günther Schröder auch für die pensionierten und aktiven Eisenbahner. Sechs bis sieben Mal im Jahr organisiert er ein Treffen und ein Mal im Jahr ein gemeinsames Wochenende. Mit einer um die 15 Teilnehmer großen Gruppe geht es dann von Freitag bis Sonntag in eine andere Stadt. 15 Mal führte die Reise nun schon nach Berlin. Dabei konnte die Gruppe die Entstehung der neuen Berliner Mitte über die Jahre mitverfolgen. Die letzte Fahrt nach Bremerhaven war auch ein voller Erfolg, sodass die nächste Reise dorthin schon wieder in Planung ist. Privat hat der Ehemann und Vater oft in Jugoslawien Urlaub gemacht. „Nach der Geburt unserer Tochter haben wir die Ferien dann hauptsächlich in Deutschland verbracht“, erinnert sich der Bezirksvertreter. Auch wenn er viel unterwegs ist, auch zu Hause fühlt er sich wohl. Dort verbringt er viel Zeit in seinem Garten, um den er sich gerne kümmert.

Dem Bürger etwas Gutes tun


Aktiv in der Politik ist Günther Schröder seit seinem Ruhestand. Schon 1983 trat er der SPD bei, doch mit der Pension bleibt ihm mehr Zeit, um sich auch aktiv zu engagieren. So nahm er an der Jahreshauptversammlung des Mitgliedervereins Margarethenhöhe teil und wurde später zum stellvertretenden Ortsverein-Vertreter. Neben seinem Amt in der Bezirksvertretung ist er seit 2014 zudem Fraktionsvorsitzender der SPD. „Mir liegt vor allen Dingen die Kinder- und Jugendpolitik am Herzen“, sagt der Vater einer Tochter. Er engagiert sich deshalb in der Kinderunfallkommission und beschäftigt sich mit der Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr. Über sich selbst sagt der Bezirksvertreter: „Ich wollte schon immer Menschen helfen. Und in der Bezirksvertretung versuchen wir, auf der untersten politischen Ebene, dem Bürger etwas Gutes zu tun.“
Der West Anzeiger stellt in einer Serie die Mitglieder der Bezirksvertretung III Essen-West vor.
Im Rahmen der alle 5 Jahre stattfindenden Kommunalwahlen wird in jedem der 9 Essener Stadtbezirke eine Bezirksvertretung mit 19 Mitgliedern direkt von der Bürgerschaft gewählt. Vorsitzende bzw. Vorsitzender und gleichzeitig Repräsentant des Stadtbezirks ist die Bezirksbürgermeisterin bzw. der Bezirksbürgermeister. Beschlüsse der Bezirksvertretungen werden in öffentlicher Bezirksvertretungssitzung, an der jeder als Zuhörer/in teilnehmen kann, gefasst.
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1 Kommentar
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Otto Reschke aus Essen-West | 02.10.2016 | 09:55  
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