Finanzielle Handlungsfähigkeit wieder herstellen - OB-Kandidat Stratmann für konsequenten Sparkurs

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Oberbürgermeisterkandidat Christian Stratmann (FDP)
Essens OB-Kandidat Christian Stratmann (FDP) warnt vor großen finanziellen Versprechen im Wahlkampf, die er nicht für seriös hält. Die Wiederherstellung der finanziellen Handlungsfähigkeit müsse gerade im Interesse der jungen Generation und der zukünftigen Stadtentwicklung absolute Priorität haben. Die Sparpotentiale seinen bislang noch nicht ausgeschöpft.

„Die Stadt Essen ist die höchstverschuldete Kommune Deutschlands. Mit Blick auf künftige Generationen und um die Handlungsfreiheit Essens wiedererlangen zu können, muss die Stadt alle Anstrengungen unternehmen, um sich von der erdrückenden Schuldenlast zu befreien. Hier ist noch bei vielen Beteiligten ein politisches Umdenken erforderlich“, bilanziert Stratmann. Der selbständige Theaterunternehmer weiß: „Wer dauerhaft mehr Geld ausgibt als ihm zur Verfügung steht, wird niemals erfolgreich sein. Selbiges gilt für Kommunen und sollte endlich auch von den verantwortlichen Politikern als fester Grundsatz akzeptiert werden.“

Dem liberalen Oberbürgermeisterkandidaten ist dabei bewusst, dass nach Jahrzehnten verschwendungssüchtiger Ausgabepolitik ein Schuldenberg angewachsen ist, der nunmehr einen Sparkurs erfordert, welcher sich nicht ohne Einschnitte umsetzen lassen wird.

Wesentliche Sparpotentiale sieht Christian Stratmann vor allem bei den städtischen Tochtergesellschaften: „Diese haben bislang zu wenig zur Haushaltskonsolidierung beigetragen, leisten sich teilweise noch unnötig viele und teure Personalstellen gerade in Leitungsfunktionen und fallen leider zunehmend durch Skandale auf, die den Steuerzahler letztendlich bares Geld kosten. Grundsätzlich sollte die Stadt konsequent Aufgaben an externe Dienstleister abgeben, wenn jene diese qualitativ gleichwertig aber kostengünstiger erledigen.“

Stratmann wirbt für einen Mentalitätswechsel: „Die bisherige oft hemmungslose Schuldenpolitik, wie sie in der Vergangenheit in unserer Stadt wie selbstverständlich betrieben wurde und von einigen Parteien teilweise bis heute forciert wird, ist weder sozial noch gerecht. Selbst wenn die uneingeschränkte Subventionierung aller kommunaler Verantwortungsbereiche wahltaktisch gut ankommen mag: Letztendlich muss jeder einzelne Euro hierfür irgendwo erwirtschaftet werden. Ansonsten belastet die Politik die Schultern unserer Kinder. Das möchte ich nicht. Ich erwarte, dass künftige Generationen gleichermaßen in Freiheit und finanzieller Unabhängigkeit leben sowie selbstbestimmt handeln können. Durch die Altlasten einer verfehlten Schuldenpolitik von heute berauben wir unsere Kinder dieser Möglichkeit im vorhinein.“
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