Niema Movassat (MdB, DIE LINKE) fordert Konsequenzen nach Vorwürfen über Gewaltanwendungen gegenüber Asylsuchenden

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Niema Movassat (MdB, DIE LINKE)
Essen: Opti-Park | Wie das WDR-Politik-Magazin „Westpol“ berichte, soll es in der Flüchtlingsunterkunft im Opti-Park von Seiten der Wachleute zu Demütigungen und gewaltsamen Übergriffen gegenüber den Asylbewerbern gekommen sein. Der Essener Bundestagsabgeordnete Niema Movassat (DIE LINKE) zeigt sich entsetzt über die Vorwürfe und erklärt:

„Sollten sich die Vorwürfe über die Misshandlungen verhärten wäre dies ein echter Skandal. Der Sicherheitsfirma, die vom "Sozialdienstleister" European Homecare beauftragt wurde, sollte unverzüglich gekündigt werden, da sie offenbar nicht die Gewähr bietet, Mitarbeiter auszusuchen, die grundlegende Menschenrechtsstandards gegenüber den Asylsuchenden einhalten.

Leider verdeutlicht dieser Fall auch, welchen Stellenwert Asylsuchende in unserer Gesellschaft besitzen. Die Stadt Essen ist in der Verantwortung gegenüber den Asylsuchenden und muss für ihre Sicherheit Sorge tragen. Auch muss die Stadt die Praktiken der Unterbringung umfassend auf den Prüfstand stellen und reformieren. Statt Asylsuchende in Flüchtlingsheimen - bewacht von profitorientierten Unternehmen - unterzubringen, muss das Ziel eine weitgehend dezentrale Unterbringung sein, wie sie Flüchtlingsinitiativen schon seit Jahren fordern. Andernfalls sind weitere Vorfälle dieser Art vorprogrammiert. Es darf nicht sein, dass Asylsuchende, die vor Hunger und Verfolgung fliehen, in Deutschland von uniformierten Schlägern retraumatisiert werden.“
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5 Kommentare
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Rainer Schüssler aus Essen-West | 01.10.2014 | 11:50  
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Hans-Jürgen Radmacher aus Essen-West | 01.10.2014 | 13:23  
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Niema Movassat aus Essen-Nord | 01.10.2014 | 17:01  
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Niema Movassat aus Essen-Nord | 02.10.2014 | 18:49  
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Niema Movassat aus Essen-Nord | 02.10.2014 | 19:58  
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