OB grüßt die Bürger zum neuen Jahr 2013

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Grußwort von Oberbürgermeister Reinhard Paß zum Jahreswechsel 2012/ 2013

18.12.2012

Liebe Essenerinnen und Essener,

alle Jahre wieder lassen die "Essener Lichtwochen" unsere Innenstadt in weihnachtlichem Glanz erstrahlen und erinnern uns auch aktuell wieder daran: Weihnachten steht vor der Tür und ein neues Jahr kündigt sich an. Eine Zeit, in der wir gleichermaßen das vergangene Jahr Revue passieren lassen und dem neuen Jahr entgegenblicken.

Die Stadt befindet sich weiterhin auf dem harten Weg der Haushaltskonsolidierung und dies hat in den vergangenen Monaten zu vielen Diskussionen in unserer Stadt geführt. Wir arbeiten nach wie vor sehr intensiv daran, den städtischen Haushalt in den Griff zu bekommen. Das ist mit - auch für mich sehr schmerzhaften Einschnitten verbunden. Die Alternative aber, nämlich die Stadt quasi Konkurs gehen zu lassen, würde weit schmerzhaftere Konsequenzen mit sich bringen.

Und wir sind auf einem guten Weg – es gibt Licht am Ende des Tunnels: Dank der konsequenten Fortführung des Haushaltssicherungskonzeptes ist es uns nicht nur gelungen, die drohende Überschuldung der Stadt Essen abzuwenden. Vielmehr können wir aller Voraussicht nach im nächsten Jahr erstmals Schulden tilgen.

Wir werden auch in den nächsten Jahren weiter konsequent sparen müssen, damit wir nicht nur kurzfristig sondern auch langfristig die Handlungsfähigkeit erhalten und die Essenerinnen und Essener die Zukunft der Stadt gestalten können.

Und gerade in diesem Jahr ist auch im Essener Stadtbild sichtbar geworden, dass uns der Konsolidierungskurs die Möglichkeit gibt, in die Zukunft zu investieren: Wir konnten uns beispielsweise über ein tolles neues Stadion an der Hafenstraße freuen, zahlreiche Fußballvereine können auf modernisierten Kunstrasenplätze antreten, das Freibad Hesse wird renoviert und im Uni-Viertel und in Altendorf am Niederfeldsee entstehen neue, hochwertige Wohnquartiere.

Damit dies auch längerfristig so bleibt, daran müssen wir konstant weiterarbeiten und insbesondere die knappen finanziellen Ressourcen so zielführend wie möglich einsetzen. Wir müssen uns neu aufstellen, um als Wirtschaftsstandort und als lebenswerte Stadt wettbewerbsfähig zu bleiben:

Über alle Parteigrenzen hinweg besteht weitgehende Einigkeit darin, dass die "Zukunftsstrategie Essen.2030" für die erfolgreiche Entwicklung unserer Stadt notwendig ist.

Wir haben damit hier in Essen einen – auch im bundesweiten Vergleich – bemerkenswert breit angelegten Beteiligungsprozess möglich gemacht: Nicht nur Bürger, sondern auch Wissenschaftler, Verbände und unterschiedlichste Interessenvertreter wurden erreicht und haben mitgemacht. Weit mehr als 3.000 Beiträge wurden über die verschiedenen Beteiligungsformate in den fünf Handlungsfeldern Essen.urban, Essen.erfolgreich, Essen.talentiert, Essen.vielfältig und Essen.engagiert gesammelt.

Ich bin zuversichtlich, dass der Strategieprozess "Essen.2030" von den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Akteuren aus der Stadtgesellschaft weiter vorangetrieben sowie von Wirtschaft und Verwaltung getragen wird und dass die Strategie starke Entwicklungsimpulse für unsere Stadt auslösen wird.

Liebe Essenerinnen und Essener,
natürlich ist das Jahresende auch die Zeit der guten Wünsche. Ich habe in diesem Jahr auf den Versand persönlicher Weihnachtskarten verzichtet: Stattdessen spende ich den bislang hierfür angefallenen Betrag für die Aktion Lichtblicke. Sie unterstützt Kinder, Jugendliche und deren Familien aus NRW, die in eine materielle, finanzielle oder seelische Notlage geraten sind, und leistet damit ganz praktische Nachbarschaftshilfe vor Ort.

Umso herzlicher wünsche ich Ihnen allen nun auf diesem Wege ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes neues Jahr 2013.

Ihr
Reinhard Paß
Oberbürgermeister
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Aus der Pressemeldung hier:
http://www.essen.de/de/meldungen/pressemeldung_758...
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Etwas Hintergrund dazu:

http://www.lokalkompass.de/243644
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Nachsatz

Im gedruckten Lokalkompass erschienen die Wünsche des OB zu frohen und besinnlichen Weihnachten erst, nachdem das Fest bereits vorüber war.
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