Petra Hinz betont die Bedeutung des demographischen Wandels für die Gesellschaft - Friedrich-Ebert-Stiftung ruft zum Mitwirken am Fortschrittsforum auf

„Die Deutschen werden immer älter,“ sagt Petra Hinz, MdB und betont die Bedeutung des demographischen Wandels für die Gesellschaft. Oft ist von der Alterspyramide die Sprache, die zunehmend auf dem Kopf steht. Diese demographische Entwicklung führt dazu, dass die Bevölkerung schrumpft. Die Friedrich-Ebert-Stiftung befasst sich eingehend mit diesem Thema. Leitfragen sind dabei „Führt uns der Wandel in die Krise?“ „Wird der Wohlstand sinken?“ oder „Ist der demographische Wandel vielmehr eine Chance und führt zu mehr Innovationen?“ Gesucht sind neue, innovative Ideen und Ansätze zum Thema, da die bisherigen wirtschaftspolitischen Vorstellungen und Empfehlungen diese und andere Fragen nur begrenzt beantworten können. Im Fortschrittsforum sollen folgende Punkte erörtert werden:

1. Demographisch bedingte Schrumpfung als Krise (im Hinblick auf Investitionen, Sozialsysteme, Staat und Finanzmärkte)
2. Demographisch bedingte Schrumpfung als Chance (hinsichtlich Innovationen und qualitatives Wachstum)
3. Schrumpfung der Bevölkerung Deutschlands angesichts wachsender Weltbevölkerung (im Hinblick auf Migration und Außenhandelsentwicklung und Zahlungsbilanz)

NachwuchswissenschaftlerInnen sind dazu aufgerufen, Beiträge zu verfassen, welche die Fragen theoretisch beleuchten, möglichst empirisch erfassen und praxisrelevante Lösungen aufzeigen. Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft wählen Beiträge aus, die dann im Rahmen eines Kongresses des Fortschrittsforums am 21. November 2012 in drei Foren diskutiert werden sollen. Außerdem werden die gewählten Beiträge in einem Sammelband veröffentlicht.

„Wir sind alle Bestandteil des demographischen Wandels“, sagt Petra Hinz, MdB. „Deswegen ist es wichtig, sich mit dem Thema zu befassen und Ansätze zu diskutieren.“ Am Mittwoch, den 2. Mai 2012, findet eine Veranstaltung im Wahlkreis zum Thema „Demografischer Wandel“ statt. Die Vorbereitungen dazu laufen auf Hochtouren. Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung im Wahlkreis folgen in Kürze. „Ich bin begeistert von der Aktion der Friedrich-Ebert-Stiftung und hoffe, dass viele kluge Köpfe ihre Ideen einreichen“, betont Petra Hinz.

Wer sich am Fortschrittsforum beteiligen möchte, sendet bis Dienstag, den 15. Mai 2012, einen aussagefähigen Abstract (maximal 2.500 Zeichen inkl. Leerzeichen) an wiso@fes.de. Bis Mitte Juni erfahren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen, ob ihr Beitrag ausgewählt wurde. Der vollständige Beitrag (maximal 37.500 Zeichen inkl. Leerzeichen und Anhang) ist bis Sonntag, 16. September, abzugeben. Die Beiträge gehen an: René Bormann, Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik, Friedrich-Ebert-Stiftung, 53170. Für Rückfragen: 0228 – 883 8303 oder rene.bormann@fes.de
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