SPD Frohnhausen begrüßt die Eröffnung des neuen Teilabschnittes der Linie 109 über den neuen Berthold Beitz Boulevards.

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SPD Mitgliederzeitung von August 1991

L109 in neuer Trasse. SPD Frohnhausen begrüßt die Eröffnung des neuen Teilabschnittes der Linie 109 über den neuen Berthold Beitz Boulevards.
Einsatz der Frohnhauser SPD für den Erhalt der Straßenbahn Linie 109 war erfolgreich. 23 Jahre zeit- und kostenintensives Provisorium reicht auch, meint der SPD Ortsverein Frohnhausen und veröffentlicht dazu die Frohnhauser SPD Mitgliederzeitung DER ANRUF von 1991, heute noch aktuell, wie 1991.


Dazu Klaus Persch, SPD Bezirksbürgermeister:
“Ein guter Tag für den Essener Westen. Ein Provisorium geht nach 23 Jahren endlich dem Ende entgegen. Nach der Inbetriebnahme der “provisorischen Streckenführung“ Altendorfer/Helenenstraße am 28.9.1991 ist am 20.10.2014, die Eröffnung der neuen Teiltrasse und bringt die dringend notwendige Entlastung des Altendorfer Knotenpunktes für alle Verkehrsteilnehmer. Damit ist eine nachhaltige Sicherung und ein weiterer Ausbau der Straßenbahnlinie 109 zwischen Frohnhausen und Steele möglich.“

Die Frohnhauser SPD Vorsitzende und Bundestagsabgeordnete Petra Hinz Petra Hinz erinnert daran, dass 1991 der EVAG Vorstand die Aufgabe Strab 109 und Umstellung auf “Gummiverkehr“ (Busse) vorgeschlagen hatte. Die Frohnhauser SPD hat schon mit Beginn der ersten Vorschläge der EVAG 1990, eine Aufgabe der Linie 109, strikt abgelehnt! Damals hat die SPD Frohnhausen hat für den Erhalt der Linie 109 über alternative Streckenführungen gekämpft:

1. über die Westendstraße in den Tunnel Rampe Krupp HV Altendorfer Straße

2. über die Frohnhauser über eine Rampe in den Tunnel. Der schon aufgefahrene Abzweig Frohnhauser Str. in Höhe des Iduna Hochhauses der Stecken U17/18 war schon Planungsgrundlage für diese Überlegungen und ist aus Kostengründen verworfen worden.

3. oberirdisch über die Frohnhauser/Hindenburgstr. und über Hbf nach Steele zu führen.

Ein Neubaus der Krupp HV und ein Berthold Beitz Boulevards war der Stadtplanung damals völlig unbekannt.

Krupp hat sich mit allem Einfluss gegen die vorgeschlagene Führung durch die Westendstraße gewandt. Deshalb ist auf Grund des politischen Druckes der SPD die provisorische und unattraktive Route über den Knotenpunkt Altendorfer / Helenenstraße für die Aufrechterhaltung des Straßenbahnanschlusses für Frohnhausen gewählt worden. Heute ist die ÖPNV-Achse Steele – Frohnhausen mit der geplanten Weiterführung des Berthold Beitz Boulevards in Richtung Innenstadt und die mögliche Erschließung des Essener Hauptbahnhofes mit der L109, eine in die Zukunft gerichtete Lösung. Ziel ist die Verminderung der Verkehrslast am Berliner Platz, Fahrzeitgewinn der L 109 und wirtschaftlicheren Fahrzeugeinsatz. Dazu muss dem neuen Teilabschnitt allerdings ein nachhaltiger oberirdischer Ausbau der L 109 in Richtung Hauptbahnhof folgen, mahnt MdB Petra Hinz an.
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