Verwahrloste Häuser "Schrottimmobilien"

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Eingangsbereich im Haus Altendorfer Straße 271
Verwahrloste Häuser - sogenannte "Schrottimmobilien" stehen oft im Blickfeld der Öffentlichkeit. Das ramponierte Erscheinungsbild bedeutet ein Ärgernis und mindert häufig den Wohnwert und das Image des Quartiers. Die Missstände führen schließlich zu Werteverlust benachbarter Immobilien und haben nicht selten eine negative Signalwirkung auf einen Stadtbezirk. Hinzu kommen Einzellfälle, bei denen sich Eigentümer durch eine völlig unzureichende Instandsetzung und skrupellose Vermietungspraxis bereichern und die Notlage der Bewohner ausnutzen, ohne ihren Pflichten nachzukommen.
Entwicklungen dieser Art sind auch an einigen Stellen im Essener Westen zu beobachten. Bürger und Bürgerinnen machten bei einem Rundgang Bernd Schlieper vom ESSENER BÜRGER BÜNDNIS auf "Schrottimmobilien" in Altendorf aufmerksam. Ein besonders krasses Beispiel für die Verwahrlosung scheint das Haus Altendorfer Straße 271 zu sein. Die Hausfassade ist stark verschmutzt, Fenster mit Resten von Plakaten beklebt, Türen sind mit Farben beschriftet und verschmiert und der Eingangsbereich ist stark verdreckt. Die Immobilie hinterlässt insgesamt einen ungepflegten Eindruck. Nachbarn berichten, dass das Haus seit über einem Jahrzehnt unbewohnt ist. Früher ist in dem Haus eine Gaststätte und Hotelbetrieb gewesen.
Muss man dem Verfall tatenlos zusehen oder kann man der Entwicklung aktiv begegnen? Nach Ansicht von Bernd Schlieper (EBB) kann die Stadtverwaltung auf ein breites Spektrum von verschiedenen hoheitlichen und aktivierenden Instrumenten zurück greifen um Missstände zu beenden. Damit könnten auch in Altendorf Änderungen erreicht werden. Darum ist es notwendig, dass das Thema "Verwahrloste Immobilien" in den politischen Gremien behandelt wird.


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