Zahl der benötigten Flüchtlingsunterkünfte korrigieren

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Martin Weber, FDP-Landtagskandidat und stv. Ortsvorsitzender der FDP Essen-West
FDP Essen-West fordert Planungssicherheit in den Stadtteilen

Der Rat der Stadt Essen hat in seiner Sitzung am Mittwoch, den 31.08.16, eine geringfügige Anpassung der beschlossenen Bauvorhaben von Flüchtlingsunterkünften an die aktuellen Prognosen beschlossen. Im Essener Westen soll demnach die Unterkunft in der Nöggerrathstraße mit 140 Plätzen vorerst nicht realisiert werden und die Behelfseinrichtung Hatzper Straße in eine schulische Nutzung rückgeführt werden. Der FDP-Landtagskandidat und stellvertretende Ortsvorsitzende Martin Weber begrüßt diese Entscheidung, hält sie aber in doppelter Hinsicht für unzureichend. „Die Planzahlen der benötigten Unterbringungsplätze vom Februar diesen Jahres entsprechen nicht mehr den aktuellen Entwicklungen. Daher gilt es, diese anzupassen. Für den Bezirk Essen-West begrüßen wir die bisherigen Beschlüsse, fordern allerdings zum einen, dass weitere Bauprojekte überprüft und gegebenenfalls gestoppt werden - hier insbesondere die geplante Bebauung der landwirtschaftlich genutzten Fläche am Spielkampsweg in Haarzopf - und zum anderen, dass dem unsäglichen Treiben an der Nöggerathstraße endgültig ein Ende gesetzt und dem Hundeverein DVG MV Essen West e.V. Planungs- und Existenzsicherheit gegeben wird, indem das Vorhaben begraben wird“, so Weber.

Entsprechend der steigenden Schulanmeldungen in Essen-Haarzopf ist eine Rückführung des Geländes an der Hatzper Straße nach Auffassung der Freien Demokraten zu prüfen. „Auch wenn wir das angedachte Projekt eines Mehrgenerationenhauses an diesem Standort begrüßt haben, muss man der aktuellen Entwicklung Rechnung tragen. Eine adäquate Beschulung unserer Kinder muss oberste Priorität genießen“, sagt Weber.
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