150 Jahre Kolping im Bistum Essen

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Generalvikar des Bistums Essen, Klaus Pfeffer lobte das generationsübergreifende soziale Engagement der Kolpingfamilien.
 
Oberbürgermeister Thomas Kufen weiß um die Kraft, die in unserer Region steckt.
Auf insgesamt 150 Jahre gemeinsamen bürgerschaftlichen Engagements nach den Leitsätzen des Adolf Kolping können die drei Kolping-Bildungsträger im Bistum Essen mit Stolz zurückblicken. Erfolgreiche Arbeit in 60 Jahren Kolping-Diözesanverband, 50 Jahre Kolping-Bildungswerk DV Essen und 40 Jahre Kolping-Berufsbildungswerk sind ein guter Anlass im Jahr 2018 eine Vielzahl von Jubiläumsveranstaltungen zu planen.
Festakt im Lighthouse Essen
Zahlreiche Gäste waren der Einladung gefolgt, um sich bei einem gemeinsamen Festakt auf das Jubiläumsjahr einzustimmen. Den weitesten Weg nach Essen nahm eine Delegation der Partnerschaft aus Polen um zu gratulieren. Dankbar begrüßten die drei Herren die Offenheit zur Kooperation, die ihnen und ihren Taten im Nachbarland zu Gute kommt. Frau Klaudia Rudersdorf – Kolpingwerk Deutschland, Bundesvorstand und ehemalige Kolping Diözesanvorsitzende übernahm locker und gekonnt die Moderation der Festlichkeit. Hervorragende musikalische Begleitung unterstrich das „Joker-Quartett“ aus Oberhausen – vier junge Musikerinnen, die Evergreens auf ihren Streichinstrumenten präsentierten. Kulinarische Leckereien boten die Auszubildenden zum „Fachpraktiker Service in sozialen Einrichtungen“ des Kolping-Berufsbildungswerkes Essen.
Handeln in Verbundenheit
Gleich zu Beginn begrüßte Martin Cudak, Kolping Diözesanpräses die Gesellschaft: „Gemeinsam Wege gehen, Gutes unternehmen, mutig sein – darauf kommt es an“. So Martin Cudak – „dies ist in den vielen Jahren hervorragend gelungen und zeigt, dass die Menschen dieser Zeit aus Verbundenheit handeln“.
Anpacken wo es nötig ist
Bundesvorstand Mark Keuten: „Kolpinger packen an – dieses Motto nach Adolf Kolping hat sich in über 90 Kolpingfamilien gezeigt und bewährt.“
Kirche weiter auf Trab halten
Klaus Pfeffer, Generalvikar des Bistums Essen: „Herzliche Glückwünsche zum dreifachen Geburtstag auch vom gesamten Bistum Essen!“. Großes Lob für die vielfältige Zuversicht und Lebenslust, die aus dem christlichen Glauben der Menschen über sich hinausgewachsen ist. „Trotz vieler Probleme – Kolpinger geben nicht auf sich zu engagieren und natürlich auch zu feiern“ bemerkte Generalvikar Klaus Pfeffer, der dafür großen Applaus bekam.
Kraftpotenzial in unserer Region
Etwas später erschien auch Oberbürgermeister Thomas Kufen, der zuvor die Aktion Sauber-Zauber in Essen eröffnete.
Auch OB Thomas Kufen ist sehr erfreut über das große Engagement der einzelnen Kolping-Verbände. „Dies beweist, wieviel Kraft in unserer Region steckt“ betonte er. Adolf Kolping war ein Mann, der es schaffte die Menschen zu motivieren und das seit nahezu 200 Jahren. Alles Gute wünschte Oberbürgermeister Thomas Kufen für die Zukunft.
Bürgerschaftliches Engagement
Dr. Victor Feiler, Referent des Kolpingwerkes Deutschland: „Engagement ist nicht messbar, aber unermesslich“ lautete seine Feststellung. So setzt er auf die Kolpingverbände, die eine Art gesellschaftliche Seismographen der Menschheit darstellen. Ausbau des Entwicklungspotenzials in kreativer Lebensgestaltung. Zusatzangebote, die die Vereine und Verbände, kann weder Staat noch Wirtschaft bieten. So wünscht er sich weniger Bürokratie, Einbindung in Entscheidungsprozesse und ein Schulfach „Ziviles Engagement“. „Wo kann sonst Demokratie gelehrt werden, als in der Schule und in Verbänden?“
Jetzt und in Zukunft
Nach dem offiziellen Begrüßungsteil kamen die Menschen zu Wort, die in direkter Vertretung der drei Kolping Bildungsträger des Bistum Essen unterwegs sind.
„190 Teilnehmer in der Ausbildung, zum Teil auf der ehemaligen Zeche Katharina in Essen werden von uns gefördert“ erzählte Andreas Stahl, Gesamtleiter/Geschäftsführer Kolping-Berufsbildungswerk Essen. „Dort, wo früher Kohle gefördert wurde, fördern wir heute viele Jugendliche“ schmunzelte er.
Die Schwerpunkte des Kolpingbildungswerkes Essen erläuterte  Geschäftsführer Frank Gößmann: „Persönlichkeitsbildung, Senioren- und Frauenförderung, sowie auch die Straffälligenhilfe ist bei uns ganz groß geschrieben“ bemerkte er.
Auch in Zukunft stellen sich die vielen Engagierten gerne zur Verfügung. Einig sind sich alle, dass weiterhin alle Förderangebote der Entwicklung angepasst bleiben. Modernisierung der Gebäude, sowie Digitalisierung stellen einen zusätzlichen Kraftakt dar.
Interessante Aktionen im Jubiläumsjahr 2018
Bundesvorstand und ehemalige Kolping Diözesanvorsitzende Klaudia Rudersdorf ließ es sich nicht nehmen zu bemerken: „Ich kann immer wieder alle herzlich aber bestimmt auffordern, an den regelmäßigen Treffen teilzunehmen.“ Auf eine ganze Reihe interessanter Aktionen können sich alle Bürger und Bürgerinnen in diesem Jahr freuen. Genaue Infos dazu gibt es unter www.kolping-essen.de 
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