Eine KiTa mit Gütesiegel

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Alle auf einen Streich: Im Halbkreis warten die Kinder gespannt, was als nächstes kommt. Info: Wer Geburtstag hat, darf sich an dem Tag aussuchen, was sie oder er gerne anziehen will.
 
Auch das Malen kommt hier nicht zu kurz: Wer möchte, kann sich an die eigens dafür vorhandene Staffelei stellen und loslegen.

Die katholische Kindertagesstätte St. Augustinus in Frohnhausen stellt sich vor

Die Lage ist hervorragend, die Anbindung auch: Nicht unweit der Autobahnausfahrt, neben einer U-Bahnstation und mehreren Bushaltestellen ist die KiTa St. Augustinus verortet. Ein weiterer Pluspunkt für eine katholische Einrichtung ist die unmittelbare Nähe zur Kirche und zum Gemeindehaus.
„Wir sind eine viergruppige Einrichtung mit insgesamt 78 Plätzen mit Kindern im Alter von knapp sechs Monaten bis zur Schulpflicht“, erklärt die Leiterin der Einrichtung, Birgit Dunschen. „Bei uns dürfen sich die Kinder der roten, orangen, blauen und lila Gruppe frei im Haus bewegen, spielen, turnen und toben. Diese offenen Türen geben den Kindern die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, was sie machen wollen und fördert das Wohlgefühl.“ Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang auch, dass eine enge Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingsheim in Haarzopf besteht und seit Dezember letzten Jahres sogar ein Flüchtlingskind in der KiTa aufgenommen wurde. „In die Spielgruppe am Dienstag und am Donnerstag kommen zudem Kinder von der Unterkunft Auf'm Bögel und erleben in den Gruppen einen normalen KiTa-Alltag. Sollte es mal Verständigungsprobleme geben, haben wir vor Ort eine Mutter, die hierbei helfen kann“, so Dunschen weiter. Es gibt sogar einen Schaukaste, in den, wenn etwa eine Jacke oder Gummistiefel gebraucht werden, Zettel ausgehängt werden.
1968 wurde die Einrichtung gebaut, damals jedoch noch als dreigruppige Einrichtung. 1995 dann wurde die KiTa um eine Etage erweitert und im Zuge dessen folgte auch die vierte Gruppe. Seit 2008 ist die KiTa St. Augustinus auch ein Familienzentrum.
Besonders ist, dass die KiTa ein KTK-Gütesiegel (Verband Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder) besitzt, welches nach ISO-Norm zertifiziert ist. In einem dafür entworfenem Handbuch stehen die Dinge und Abläufe, die eingehalten werden müssen, um dieses Gütesiegel zu erhalten. Einmal im Jahr wird dann extern überprüft, ob die Auflagen auch eingehalten werden.
Ein Schwerpunkt der KiTa liegt klar auf dem Thema Sprache. „Wir stellen immer wider fest, dass das Buch im herkömmlichen Sinn immer mehr an Bedeutung verliert. Vieles wird in digitaler Form erfahren“, erzählt die Sprachförderfachkraft Birte Angenendt. „Damit den Kindern aber verstärkt vorgelesen wird, haben wir das Glück , dass uns zwei Leseomis besuchen: Diese nehmen dann ganz traditionell ein Bilderbuch in die Hand und wecken durch aktives Vorlesen die Fantasie des Kindes.“ Und weil die Kinder nicht nur in der KiTa dem Lesen zugetan sein sollen, sondern auch in eigenen vier Wänden, hat man sich eine ganz tolle Sache überlegt: Es wurden sogenannte Medienkoffer angeschafft, welche die Kinder mit nach Hause nehmen dürfen. „Nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern sollen Spass an der Sache haben und so macht zusammen lesen und Zeit verbringen viel mehr Laune. Es gibt mehrere Koffer, wobei sich der Inhalt nach dem Alter des Kindes richtet. Darin zu finden sind zwei Bilderbücher, ein Kindersachbuch und ein Hörspiel. Immer am Mittwoch darf der Koffer für zwei Wochen mit nach Hause genommen werden. Bisher haben wir nur positive Resonanz erhalten, alle Beteiligten waren begeistert und es gibt immer wieder Anfragen, wann denn der Koffer wieder zur Verfügung steht“, informiert Angenendt. In diesem Zusammenhang wäre es ein Wunsch der KiTa auch eine Sitzleseecke in der Lesestube der Einrichtung für Eltern einzurichten. Des Weiteren können die Kinder in den unterschiedlichen Funktionsräumen sein, welche stets offen sind. Am Montag etwa wird im Mehrzweckraum gesungen, in der Turnhalle können sie klettern und sich an Seile hängen und am Dienstag ist Instrumententag. Einmal im Jahr kommt auch der Drache „Poldi“ vom Gesundheitsamt und zeigt, wie man richtig Zähne putzt. Weiter schaut auch der Zahnarzt höchstpersönlich vorbei, um nachzuprüfen, ob im Mund alles seine Richtigkeit hat.
„Hervorgehoben an dieser Stelle soll noch unser Förderverein werden“, meint Dunschen. „Dieser unterstützt uns schon seit langer Zeit äußerst intensiv und wenn es um eine Finanzierung oder um Spenden geht, ist auf ihn Verlass. Ein Dank geht in diesem Zusammenhang auch an die Kirchengemeinde. Weiter sind wir über die tolle Zusammenarbeit mit den Eltern sehr froh, was auf einer großen Vertrauensbasis beruht. Diese haben zu Hause Bastelgruppen gebildet und es haben sich Freundschaften geknüpft.“
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