Villa Kunterbunt

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Viel Raum zum Spielen: In den großzügigen Räumlichkeiten der Einrichtung haben die Kinder viel Platz zum Toben oder können es sich auch mal bequem machen.
 
Liebe zum Detail: Kleinigkeiten wie sie selbst gestalteten Zimmerbeschriftungen oder die Märchenwand sorgen für den Charme der KiTa.
Wer kennt sie nicht: Pippi Langstrumpf. Das Mädchen, das stärker ist als ein Bär und immer wieder neue Abenteuer entdeckt. Zu Hause ist sie in der Villa Kunterbunt, welche ebenso farbenfroh ist, wie Pippi selbst. Auch die katholische KiTa St. Anna in Altendorf kann sich hier einreihen: Mit ihren vier Gruppen, der blauen, roten, gelben und grünen Gruppe, welche sich wie ein roter Faden durch das gesamte Haus ziehen und den vielen Nationen, die darin beheimatet sind, ist sie ein ebenso bunter und schöner Ort zum Spielen und die Welt zu entdecken wie die Villa Kunterbunt.
Insgesamt gibt es in der Einrichtung 77 Plätze sowie 22 Sprachen, darunter die Gebärdensprache, und auch die Eltern werden wo es geht in die Gestaltung mit einbezogen. Betreut werden hier Minis im Alter von vier Monaten bis zum Schuleintritt.
„Wir sind sehr stolz auf unsere Vielfalt und den Zusammenhalt aller Beteiligten, welchen wir hier tagtäglich erfahren“, meint die Leiterin der Einrichtung, Katrin Ernst. „Mit unseren zehn Erzieherinnen und einer Kinderkrankenschwester und den Vorteilen des Familienzentrums wollen wir für Kinder und Eltern ein Rundumpaket bereitstellen, dass sich alle gleichermaßen wohlfühlen.“
Durch die Vielsprachigkeit ist es nicht verwunderlich, dass ein Schwerpunkt auf der Sprache liegt. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang das BISS-Projekt (Bildung durch Schrift und Sprache), welches von der Universität in Landau als Pilotprojekt in Nordrhein-Westfalen vorgestellt wurde. 2013 hat sich die KiTa hierfür beworben und in den beiden darauffolgenden Jahren daran teilgenommen. Besagtes Projekt zielt vor allem darauf ab, dass die Erzieherinnen und Erzieher in einer Einrichtung ihren eigenen Sprachgebrauch im Alltag überprüfen. „Man soll sich selber kritisch beobachten und hinterfragen, ob man sprachlich gesehen ein Vorbild für die Kinder ist“, so Ernst weiter. „Zu diesem Zweck kommt dann auch die Kamera zum Einsatz, um in Selbstevaluation das Ergebnis überprüfen zu können. Auch Grundschulen haben daran teilgenommen und wir finden, dass es eine sehr lohnenswerte Sache ist, die man fortsetzen kann.“
Nicht vernachlässigt wird auch in der KiTa St. Anna die Bewegung. Jede Gruppe geht einmal pro Woche zum ausgiebigen Turnen in die hauseigene Turnhalle, wo dann Spiele gespielt, getanzt oder auch mal Fußball gezockt wird. „Wir legen großen Wert auf Bewegung“, erklärt die Leiterin weiter. „Zudem gibt es hier einen Bewegungsparcours und Projekte wie Tanzgruppen, welche über die eigene Gruppe hinaus gehen. Auch werden vom Familienzentrum Kurse wie zum Beispiel ein Zumba-Kurs angeboten, der dann offen für alle ist und auch für Eltern zugänglich.“ Ferner haben die Kinder die Möglichkeit die drei Außenbereiche der Einrichtung zu nutzen: Ein großer Hof ist für alle da, auf dem unter anderem eine Rutsche, eine Schaukel und ein Seilgarten zu finden sind. In den beiden kleineren Höfen befinden sich dann noch ein Sandkasten, wo auch gematscht werden kann und Vorrichtungen zum Balancieren. Ein schöner Zusatz: Im Hof stehen Apfelbäume und einer der beiden kleineren Höfe hat eine gute Sonnenlage, wo die Kinder der blauen Gruppe kleine Hochbeete angelegt wurden, in denen sie gärtnern können.
„Partizipation ist bei uns auch ein wichtiges Thema“, ergänzt Ernst noch. „Wir lassen die Kinder in so vielen Fällen wie möglich mitentscheiden, hören uns ihre Vorschläge an und realisieren ihre Wünsche. Als wir Karneval gefeiert haben, haben wir die Kinder gefragt, welches Thema sie haben möchten. In jeder Gruppe wurden dann Vorschläge gemacht und die Kinder haben mit Klebepunkten oder Muggelsteinen für das abgestimmt, was ihnen ab besten gefällt.“
Nicht zu kurz kommt in der Kindertagesstätte das Thema Glaube und Religion. Offen ist die Einrichtung für alle Konfessionen: Da wird etwa das Zuckerfest thematisiert oder andere nicht christliche Feste. „Weil wir aber eine katholische Einrichtung sind, legen wir viel Wert auf den christlichen Glauben“, merkt Ernst an. „Wir arbeiten eng mit dem benachbarten Altenheim zusammen und nutzen auch verstärkt deren Kapelle mit. Dort feiern wir Gottesdienste und nach einigen Festen ziehen die Kinder dann durch die Stationen des Heims, womit wir den älteren Leuten eine große Freude machen. Am Palmsonntag etwa basteln wir mit dem Altenheim zusammen Palmzweige, was auch sehr gut angenommen wird. Zudem ist unsere Beziehung zur Pfarrei sehr eng und der Pastor kommt zu uns in die Gruppen und unterhält sich mit den Kindern.“
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