Alle Jahre wieder

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Die Kinder freuen sich über ihre Errungenschaften. Nächstes Jahr wollen sie wieder dabei sein.

Orange, blau, grün – was blitzt denn da zwischen den Sträuchern und Büschen hervor? Da hat wohl der Osterhase ein paar Eier versteckt. 100 Stück um genau zu sen. In nur wenigen Minuten haben die Kinder alle Eier rund um die St. Elisabeth Kirche auf der Dollendorfstraße gefunden. Ein paar Überraschungen gab es noch oben drauf.

Es ist Ostermontag. Um 12.15 Uhr ist die Messe vorbei und die Kinder kommen aus der Kirche gestürmt. Die traditionelle Ostereiersuche ist bei den Kindern beliebt. Auf der Suche nach noch mehr Eiern wird wild durcheinander gerannt. „Es ist wirklich schön anzusehen, wie die Kinder sich freuen und losrennen“, erzählt Hannah Grabe, KJG-Leiterin. „Wir müssen die Eier während der Messe verstecken und darauf achten, dass nicht schon vor dem offiziellen Start gesucht wird“, sagt Lisa Hollmann, KJG-Leiterin. 15 Leiter und Leiteranwärter sind an diesem Montag tätig. „100 Eier wurden versteckt, davon wurden 20 mit einem Sticker versehen. Bei diesen gibt es dann zum Beispiel Plüsch- und Schokoladenhasen zu gewinnen“, erklärt Lisa Hollmann. Die meisten Kinder seien fair und würden Eier auch wieder verstecken, sodass keiner leer ausgehe.

Christoph Stöhr war früher selbst in der Jugendarbeit des katholischen Jugendverbandes tätig und hat das Projekt vor 25 Jahren mit ins Leben gerufen. Heute ist er zum ersten Mal mit seinen Kindern Ella und Lasse dabei. „Die beiden hatten viel Spaß bei der Ostereiersuche und sind jetzt angefixt. Wenn das Wetter passt sind wir auch im nächsten Jahr wieder dabei“, erzählt der ehemalige KJG-Leiter. Auch Sabine und Raphael Wodarczak haben die Ostereiersuche vor einem Vierteljahrhundert mit ins Leben gerufen und wollen die Tradition an ihre Söhne Matthias und Marian weitergeben. Leander war schon im letzten Jahr dabei und hat dieses Jahr gleich einen Schoko- und Plüschhasen abgestaubt. „Das macht total Spaß. Nächstes Jahr mache ich auch wieder mit“, erzählt der Ostereiersucher.

Mit über 25 Kindern sei die Anzahl an Ostereiersuchenden deutlich höher als in den Vorjahren, so Lisa Hollmann. „Es ist auch immer Wetterabhängig. Dieses Jahr hatten wir wirklich Glück, dass es trocken ist und die Sonne ein wenig rauskommt. Außerdem wurde in diesem Jahr auch mehr Werbung für die Ostereiersuche gemacht“, erzählt Hannah Grabe. Bei Regen hätte es eine Alternative gegeben und die Suche wäre in die Kirche verschoben worden.
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