Anton Helau: Mit der Polonaise durchs Pfarrheim

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Der Kinderkarneval findet statt - Schlaubi Schlumpf Dennis Tunc, Opa Ben Burgsmüller und Polizistin Flora Burgsmüller freuen sich.

Spiel, Spaß und Tanz - im Pfarrheim des St. Antonius, auf der Kölner Straße 41, feierten die jungen Jecken unter dem Motto „Anton Helau“. Kinderkarneval ohne die traditionelle Party ist zwar möglich aber sinnlos, dachte sich auch Agathe Musiol, Gemeindereferentin des Pfarrheim St. Antonius. „Fast ist der Kinderkarneval dieses Jahr ausgefallen. Unsere lieben Helfer haben ihn gerettet.“


Mit einem dreifachen Helau begrüßte das gesamte Fachingsteam die Kinder an der Tür. Kurz die Eltern verabschiedet, da ging der närrische Spaß schon los. Gespannt warteten die 64 Kinder aus ganz Essen auf das Programm. Noch ein wenig schüchtern waren die jungen Närren bei der ersten Stimmungsrakete. Doch Agathe Musiol machte ihrem Clownskostüm alle Ehre und sorgte für die gute Stimmung. „Ich kann euch nicht hören. Geht das auch noch lauter?“, rief die Gemeindereferentin ins Mikrofon. Lautes Jubeln gab es als Antwort. Dann ging es zum Luftballontanz auf die Tanzfläche. Ententanz und Polonaise folgten. Für das leibliche Wohl sorgten die Indianer vom Stamm der Helferlein und verteilten in den Tanzpausen Orangensaft und Berliner.
Hier wurde tief in die Kostümkiste gegriffen: Einhörner, Polizisten, Feen, Prinzessinnen und Superhelden tanzten und sangen lauthals zur Jeckenmusik. Die Verkleidungen blieben nicht unbemerkt – die drei besten Kostüme prämiert. Die Grundschüler selbst wählten ihre Lieblingskostüme aus. Ben schaute allzu alt aus und machte als Opa den zweiten Platz. Schlau und im Gesicht ganz blau war Schlaubi Schlumpf Dennis während er die Urkunde für den dritten Platz entgegennahm. Bronze gab es auch für den frisch aus dem Kokon geschlüpften Schmetterling Clara. Gewonnen haben die Kinder alles was das Mal- und Bastelherz begehrt: Malbücher, Stifte und Bastelutensilien.
Ein riesiges Dankeschön und Blumen gab es für die ehrenamtlichen Betreuer. „Leider gibt es immer weniger Helfer“, sagt Michael Felter, ehrenamtlicher Helfer für die Technik. Aufgrund der Kommunionen sei es zu Terminüberschneidungen gekommen, wodurch der ursprüngliche Termin abgesagt wurde. „Wir sind so glücklich, dass es noch geklappt hat und wir so kurzfristig noch helfende Hände finden konnten.“
Nach zwei Stunden närrischer Zeit ging der Kinderkarneval zu Ende und die Kinder grinsend nach Hause. Und so heißt es -hoffentlich bis zum nächsten Jahr.
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