Ausnahmslose Chancengleichheit

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Viele Partner für einen neuen Ort für Kinder: (v.li.) Frank Müller (1. Vorsitzender des VKJ), Ann-Christin Vitzthum (Projektleitung), Vera Luber (Geschäftsführerin), Samuel Serifi (ALLBAU AG) und Werner Meys (Anneliese-Brost-Stifgung).
 
So bunt wie das Logo solle es auch in der Einrichtung zugehen.
VKJ-Young feiert Neueröffnung von Räumen am Ehrenzeller Platz



Ein zentraler Punkt in Altendorf ist der Ehrenzeller Platz. Dort gibt es den Wochenmarkt, das Bistro lädt zum Zusammensitzen ein und zahlreiche andere Aktivitäten werden angeboten. Kurz: Er ist dafür da, dass die Lebensqualität der dort ansässigen BürgerInnen gesteigert wird. Nun ist er um noch eine Einrichtung reicher, denn der Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet (VKJ) ist ab sofort auch dort stationiert.

Das Ziel dabei ist es, Kindern und Jugendlichen einen Ort zu bieten, an dem sie zusammen spielen, basteln oder kochen können. Projekte und Aktivitäten sind auch in großem Umfang geplant, um so den jüngsten Mitgliedern des Stadtteils einen zentralen neuen Treffpunkt anbieten zu können.
„Seit Ende Februar 2016 war die Anlaufstelle für Kinder- und Jugendliche im ALLBAU-Punkt, sprich im angrenzenden Gebäude, wo das Projekt bisher durchgeführt wurde“, erklärt Frank Müller, 1. Vorsitzende des VKJ. „Nun haben wir für Projekte und Aktivitäten eigene Räumlichkeiten zur Verfügung, um uns noch intensiver und besser um die Kinder und Familien im Stadtteil kümmern zu können. Dieser ist bunt und vielfältig und uns ist auch sehr daran gelegen die Lebensqualität im Quartier zu verbessern.“
Ein herzlicher Dank geht in diesem Zusammenhang zum einen an die ALLBAU AG, welche nicht nur die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat, sondern auch für Personal-, Sach- und Mietkosten aufgekommen ist. Auch bedankt sich die VKJ bei der Anneliese-Brost-Stiftung, welche als Hauptsponsor die angestrebten Projekte fördert.
Das VKJ-Projekt Young soll ein offener Treffpunkt für Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren sein. Verschiedene Freizeitangebote sollen Spiel und Spass garantieren und auch die Zusammenarbeit mit den Eltern und Familien wird durch besondere Angebote und Aktivitäten umgesetzt.

Viele Angebote sollen den Kindern und Jugendlichen Spass bereiten

„Wir wollen mit den neuen Räumlichkeiten einen Ort schaffen, an dem wir Kindern und Jugendlichen Freude schenken und wo sie sich wohl fühlen können“, erklärt die Projektleiterin Ann-Christin Vitzthum. „Hier gibt es einen aktiven Raum, in dem die Kinder basteln oder spielen können und die hauseigene Küche bietet die Möglichkeit zum Backen und Kochen. Im Eingangsbereich wird auch ein Secondhand-Bereich sein, wo Spielzeug, Schul- und Schreibwaren angeboten werden. Auch ein Spielzeugverleih ist in Planung. Wer lieber ins Grüne möchte, kann die Fläche hinter der Einrichtung nutzen und natürlich auch den Ehrenzeller Platz. Auch eine Garage mit Außenspielgeräten wird zur Verfügung stehen. Wer es etwas ruhiger angehen lassen will, kann es sich im Ruheraum auf der Couch bequem machen.“
Geöffnet ist der VKJ Young jeweils von 14-17 Uhr, an Freitagen bis 16:30 Uhr. Und auch was angeboten wird, steht schon fest. Am „Moving Monday“ stehen die Zeichen auf Bewegung: Je nach Wetterlage finden Bewegungs- und Gruppenspiele in der Einrichtung oder auf dem Ehrenzeller Platz statt. Am Dienstag wird es spannend, denn das ist der Thementag. Es gibt immer ein anderes Thema, das erkundet werden kann, etwa wie das Wetter entsteht oder wie der Mensch ins Weltall kommt. Passend dazu gibt es Bastel- und Spielangebote. Am „Together Thursday“ wird der Young zum gemeinsamen Treffpunkt. Hier wird dann gemeinsam gekocht und gegessen. Der „Funny Friday“ gibt den Kindern am Ende der Woche die Möglichkeit diese in Ruhe ausklingen zu lassen. Mit lustigen Filmen oder schönen Spielen können es sich die Kinder an diesem Tag gemütlich machen. Auch mit benachbarten Jugendeinrichtungen wie dem Mädchentreff Perle oder dem Kindergesundheitsmobil sind enge Kooperationen geplant.

Alle Kinder verdienen die selben Chancen und Möglichkeiten

„Es gibt in Altendorf viele Kinder, aber leider nicht ausreichend Angebote“, konstatiert Samuel Serifi, Prokurist beim ALLBAU. „Genau da wollen wir mitansetzen, um eine noch bessere Lebensqualität zu garantieren. Menschen und vor allem Kinder sollen sich hier wieder treffen und es soll vor allem auch auch kulturübergreifend gearbeitet werden. Wichtig ist auch zu nennen, dass jedes Kind, unabhängig von Herkunft oder sozialem Status, die gleichen Chancen haben soll. Wenn das alles mit dem VKJ Young angestoßen und verwirklicht werden kann, bringt uns das einen gewaltigen Schritt vorwärts.“
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